Zum Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und Stefan Zweig

The event is taking place in Salzburg

Reading with Christoph Luser
Correspondence between Sigmund Freud and Stefan Zweig
(in German)

Welcome: Helga Rabl-Stadler (Freunde der Salzburger Festwochen) and Monika Pessler (Sigmund Freud Museum)
Introductory Conférence: Daniela Finzi (Sigmund Freud Museum) and Werner Michler (Stefan Zweig Haus)

Monday, July 27, 2026, 11am

Große Aula der Universität Salzburg
Hofstallgasse 2-4
5020 Salzburg

An event organized by the Sigmund Freud Museum in Vienna and the Stefan Zweig Haus in Salzburg, in cooperation with the Freunde der Salzburger Festspiele, to mark the 170th anniversary of Sigmund Freud’s birth
 

No registration required: Tickets for 15€ each are available on site

Zum Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und Stefan Zweig

Lesung mit Christoph Luser

Sigmund Freud, 25 Jahre älter als Stefan Zweig, prägte dessen Werdegang als Schriftsteller erheblich, die literarischen ebenso wie die historischen Schriften. Die Bedeutung des Begründers der Psychoanalyse sah Zweig in dessen radikaler Offenheit, psychische Konflikte und tabuisierte Probleme zu benennen und zu bearbeiten. Ab 1908 standen der „verehrte Herr Professor“ Freud und der „liebe Herr Doktor“ Zweig in Kontakt: Zweig sendete seine Bücher – oft mit persönlicher Widmung – an Freud, der sich eingehend mit den Werken beschäftigte. Zweig war ein häufiger Gast in der Wiener Berggasse 19 und später im Londoner Exil; Zweig brachte Freud mit Roman Rolland, Salvador Dalí und H.G. Wells zusammen. Am Sarg Sigmund Freuds hielt Stefan Zweig 1939 die Totenrede.

Durch die Großzügigkeit privater Spender:innen ist es 2023 gelungen, die Originale der Briefe Stefan Zweigs an Sigmund Freud für das Salzburger Stefan Zweig Haus zu erwerben. Zuletzt ist, ebenfalls durch private Initiative, auch der Ankauf von mehreren Korrespondenzstücken Sigmund Freuds an Stefan Zweig gelungen.

Im Anschluss an die Lesung präsentieren Martina Wörgötter (Stefan Zweig Zentrum) und Lina Zangerl (Literaturarchiv Salzburg) ausgewählte Originale.


Christoph Luser
wurde 1980 in Graz geboren. Neben dem Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz erhielt er eine klassische Ballettausbildung. Von 1999 bis 2002 war er Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus; 2002 wechselte er an die Münchner Kammerspiele und gastierte an vielen deutschsprachigen Bühnen, darunter die Schaubühne Berlin, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Schauspiel Köln, das Wiener Burgtheater und das Schauspielhaus Graz.

Bei den Salzburger Festspielen 2026 spielt Luser in Robert Carsens Inszenierung des Jedermann die Doppelrolle Guter Gesell/Teufel.

 

            

 

Have a look at the event program of the Sigmund Freud Museum.

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