„Nimm nichts was geschieht, schwer und ernsthaft.“ Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Sigmund und Anna Freud

Hermann Beil und Chris Pichler präsentieren eine Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Sigmund und Anna Freud

13. Juni 2016, 20 Uhr
Schauspielhaus Wien
Porzellangasse 19, 1090 Wien

Tickets:
Vollpreis: 25 EUR
Senioren: 18 EUR
Studierende: 12,5 EUR

Das Sigmund Freud Museum veranstaltet gemeinsam mit dem Schauspielhaus Wien eine Lesung zu Ehren von Sigmund Freuds 160. Geburtstag: Schauspielerin Chris Pichler liest gemeinsam mit Schauspieler und Dramaturg Hermann Beil aus den Briefen Sigmund und Anna Freuds. Tickets sind online sowie an den Kassen von Sigmund Freud Museum und Schauspielhaus erhältlich.

Eine Kooperation zwischen dem Sigmund Freud Museum und dem Schauspielhaus Wien anlässlich Sigmund Freuds 160. Geburtstag.

„Du bist so alt wie die Psychoanalyse. Beide haben mir Sorgen gemacht, aber im Grunde erwarte ich doch mehr Freude von Dir als von ihr ..." schreibt Sigmund Freud seiner Tochter zum 25. Geburtstag. Bereits dieser kurze Ausschnitt bringt das dichte Spannungsfeld von persönlichen und beruflichen Beziehungen, das diesen Briefwechsel zwischen Sigmund und Anna Freud kennzeichnet, zum Ausdruck. In knapp 300 Briefen tauschen sich Vater und Tochter über Familienangelegenheiten, Reiseerlebnisse, den privaten und beruflichen Freundeskreis  und über Fragen der Psychoanalyse aus: Es sind Zeugnisse von der Alltagskultur einer bürgerlichen Familie in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts, die Einblick in die wechselvolle Entwicklung der jüngsten Tochter Freuds geben: 1918 beginnt Anna eine Lehranalyse bei ihrem Vater, 1922 wird sie Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (WPV), 1923 eröffnet sie ihre eigene psychoanalytische Praxis für Kinder in der Berggasse 19. Mit der im gleichen Jahr diagnostizierten Krebserkrankung des Vaters tritt sie zunehmend als seine Pflegerin, Sekretärin und Vertreterin in Erscheinung. Sie sei seine „treue Anna-Antigone“, so Freud in einem 1935 verfassten Brief an Arnold Zweig.

In Chris Pichlers und Hermann Beils Lesung wird sowohl das Ringen der Tochter um väterliche Aufmerksamkeit als auch der durch Anna ausgelöste Wandlungsprozess Sigmund Freuds und seines Frauenbildes greifbar. Das Persönliche, so legt es diese beeindruckende Dokumentation der Bindung zwischen Vater und Tochter nahe, ist immer schon psychoanalytisch.

 

 

 

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