Susan Hiller 1940 - 2019

Gerade so, wie wir sagen können, dass das Vorhandensein unseres Traumlebens ein beständiges `Memento mori´ und zugleich ein Zugang zur Unsterblichkeit ist, da Träumen scheinbar nichts mit den Notwendigkeiten der physischen Existenz zu tun hat – gerade diese Art vielschichtiger Betätigung könnte das Sammeln sein“, meint Susan Hiller in Bezug auf ihre Arbeit Mitte der 1990er mit Sigmund Freuds Archiv zurückblickend. (Hiller. Freudsche Objekte. Gespräche über Kunst und Wissen, Institut für Buchkunst Leipzig. Hg: Julia Blume und Günter Karl Bose, Leipzig 1998.)

Wir beklagen den Verlust einer großen Künstlerin und großzügigen Unterstützerin des Sigmund Freud Museums in Wien.

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