Im Andenken an Freuds 80. Todestag am 23. September

Sigmund Freud Museum schenkt der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung ihre Gründungsstatuten

 

 
 
Am 23. September 1939 – heute vor 80 Jahren – verstarb Sigmund Freud dreiundachtzigjährig nach seiner Flucht vor dem NS-Regime in London. Im Andenken an den Todestag überreichte Monika Pessler, Direktorin des Sigmund Freud Museums, am 14. September im Rahmen der Tagung „Wie ein heiliger Text“ an der Wiener Psychoanalytischen Akademie ein Exemplar der Gründungsstatuten der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (WPV) an WPV-Vorsitzende Hemma Rössler-Schülein.
 
Die Wiener Psychoanalytische Vereinigung ging aus der Psychologischen Mittwochsgesellschaft hervor, die in der Berggasse 19 gegründet wurde und sich ebendort wöchentlich im Wartezimmer von Freuds Praxis zum wissenschaftlichen Diskurs einfand.
 
Die Statuten geben Aufschluss über den Zweck der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, die psychoanalytische Wissenschaft zu entwickeln, international zu verbreiten und in den anderen Geisteswissenschaften anzuwenden. 1938 aufgelöst und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder gegründet, sehen sich die WPV und das aktuell in Sanierung befindliche Sigmund Freud Museum der Wahrung und Weiterführung von Sigmund Freuds kulturellem Erbe verpflichtet.
 
 
Foto: Gründungsstatuten der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (c) Stephanie Letofsky, Sigmund Freud Privatstiftung
 

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