Dori Laub, Psychoanalysis and Testimony – Invoking Presence Out of Absence

Internationale Konferenz (auf Englisch)

 

Donnerstag, 14. März 2024, 19:00 Uhr

Der Vortrag kann auch via Zoom verfolgte werden - hier Anmelden für Zoom

Freitag, 15. März 13:00 - 17:00 Uhr

Bibliothek der Psychoanalyse im Sigmund Freud Museum

 

Anmeldung erforderlich: Für die Teilnahme registrieren Sie sich bitte unten.

Eine Kooperation zwischen dem Sigmund Freud Museum, dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien und dem Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies in Yale.

 

PROGRAMM

(Für Biografien klicken Sie bitte auf die jeweiligen Namen)

Donnerstag, 14. März

19:00 Uhr: Vortrag

„Translating the Jewish Freud: Psychoanalysis in Hebrew and Yiddish” von Naomi Seidman (auf Englisch)

Moderiert von Daniela Finzi und Stephen Naron

Der Vortrag kann auch via Zoom verfolgte werden - hier Anmelden für Zoom

 

Freitag, 15. März

13:00 - 14:30 Uhr: Vortrag und Filmvorführung (auf Englisch)

“Dori Laub and the Fortunoff Video Archive: An Introduction” von Stephen Naron & Screening von The Listener, ein Film über Dori Laubs Arbeit und Leben von Ohad Ofaz

 

15:00 – 17:00: Podiumsdiskussion (auf Englisch)

“Dori Laub, Psychoanalysis and Testimony,” ein Gespräch mit Françoise Davoine, Amit Pinchevski und Sonja Knopp, moderiert von Jeanne Wolff Bernstein

 

Über die Konferenz

Den Holocaust zu überleben war die Ausnahme. Zeugnis über den Holocaust abzulegen, bedeutet auch, Zeugnis für diejenigen zu geben, die nicht überlebt haben, die nicht mehr gehört werden können. Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden sind oft der einzige Zugang zu den subjektiven Erfahrungsdimensionen dieses inkommensurablen Ereignisses. Gerade Videozeugnisse unterstreichen den dezidiert subjektiven Charakter eines Zeitzeugenberichts, da sie – anders als schriftliche Aufzeichnungen – die direkte Sprache der Zeug:innen, ihren Tonfall, ihre Pausen und ihr Schweigen bewahren.

Im Jahr 2024 feiert eines der wichtigsten Video-Dokumentationszentren von Holocaust-Zeugnissen sein 45-jähriges Bestehen: Im Frühjahr 1979 begannen der israelisch-amerikanische Psychoanalytiker und Psychiater Dori Laub und die Fernsehproduzentin Laurel Vlock in New Haven, Überlebende des Holocaust zu filmen – woraus das Holocaust Survivors Film Project (HSFP) entstand. 1981 wurden die HSFP-Bänder in Yale deponiert. Sie bildeten den Grundstock für das Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies, heute die am längsten währende Initiative von Videozeugnissen von Überlebenden. Dori Laub, selbst Überlebender des Holocaust, partizipierte an 134 Aufzeichnungen von Zeugenaussagen für das HSFP und das Fortunoff Archive for Holocaust Testimonies, das mittlerweile über 4.300 Zeugenaussagen umfasst.

Anlässlich des 45. Jahrestages der ersten Videoaufzeichnung von Holocaust-Überlebenden durch Laub und Vlock in New Haven im Jahr 1979 bringt diese zweitägige Konferenz eine Gruppe von internationalen Wissenschaftler:innen, Psychoanalytiker:innen, Filmemacher:innen und Archivar:innen zusammen. Im Zentrum der interdisziplinären Diskussion stehen die Beiträge von Augenzeugenberichten und der Psychoanalyse, um den Holocaust und seine unvorstellbaren Folgen für die menschliche Psyche begreifbar zu machen, aber auch weitere Themen der Psychoanalyse sowie der jüdischen Geschichte und Kultur und ihrer Zerstörung.

 

Über Dori Laub

 

 

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