Sigmund Freuds „Das Ich und das Es“ und „Der Mann Moses und die monotheistische Religion“

Buch- und Reihenpräsentation sowie Gespräch mit

Patrizia Giampieri-Deutsch

Wilfried Datler

Herman Westerink

Friedrich Schipper

Klaus Davidowicz und

Marlen Bidwell-Steiner (Moderation)

 

Freitag, 21. April 2023 um 19 Uhr

Bibliothek der Psychoanalyse im Sigmund Freud Museum und via Zoom

 

Anmeldung erforderlich: Für die Teilnahme vor Ort registrieren Sie sich bitte unten. Für die Online-Teilnahme via Zoom klicken Sie bitte hier.

1923 führte Sigmund Freud in Das Ich und das Es ein Modell des psychischen Apparates ein, das eine dynamische Auffassung des mentalen Lebens veranschaulicht: das „Strukturmodell“. In ihrem ausführlichen Kommentar zu der Neuausgabe des Textes stellt Patrizia Giampieri-Deutsch unter dem Titel Freuds dynamisches Strukturmodell des Mentalen im 21. Jahrhundert dieses Modell dar. Dabei berücksichtigt sie den Gesichtspunkt der gegenwärtigen Forschung: einerseits die Ansätze der „Consciousness Studies“ der Philosophie des Geistes, andererseits die neuro- und kognitionswissenschaftliche Forschung. Somit wird Freuds genau vor hundert Jahren veröffentlichtes Werk Das Ich und das Es erneut für Leser:innen zugänglich gemacht.

Der Mann Moses und die monotheistische Religion ist Freuds letztes großes Werk. Die Entstehungsgeschichte und merkwürdige Komposition des Textes stellen Leser:innen vor Herausforderungen. Unter Bezugnahme auf die neuesten wissenschaftlichen Einsichten erhellen Jan Assmann, Marie-France Chevron, Astrid Schweighofer, Friedrich Schipper und Herman Westerink in ihren Kommentaren und Einführungen zu der Neuausgabe diesen faszinierenden Text.

Anlässlich der Publikation der beiden Kommentarbände wird bei der Veranstaltung auch die Reihe „Sigmund Freuds Werke: Wiener Interdisziplinäre Kommentare“, die seit 2012 bei V&R unipress erscheint, mit ihren bisherigen Bänden vorgestellt.

 

Patrizia Giampieri-Deutsch ist Universitätsprofessorin für Psychotherapieforschung und Leiterin des Fachbereichs Psychodynamik an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems sowie Universitätsprofessorin für Philosophie an der Universität Wien. Sie ist wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Lehranalytikerin und Supervisorin der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (WPV) sowie der International Psychoanalytical Association (IPA). https://www.kl.ac.at/person/patrizia-giampieri-deutsch

Friedrich Schipper ist außerordentlicher Professor für Biblische Archäologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz und Lehrbeauftragter für Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien.

Herman Westerink ist außerordentlicher Professor für Religionsphilosophie und philosophische Anthropologie am Center for Contemporary European Philosophy der Radboud Universität Nijmegen, Niederlande. Rezente Publikationen: Reading Freud’s Three Essays on the Theory of Sexuality: From Pleasure to the Object (2021, gem. mit Philippe Van Haute) und „Der Mann Moses – Erstfassung (1934) und Endfassung (1938): Von einer Charakter- zu einer Fallstudie“ (2022).

Marlen Bidwell-Steiner ist Privatdozentin für Spanische Literatur- und Medienwissenschaften sowie Gender Studies am Institut für Romanistik der Universität Wien.

Wilfried Datler ist Professor für Bildungswissenschaften und Leiter des Arbeitsbereichs Psychoanalytische Pädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien.

Klaus Davidowicz ist Professor für Judaistik an der Universität Wien.

 

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