Kindheit. Literarische und psychoanalytische Texte

Friedl Früh im Gespräch mit Elisabeth Brainin

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Das „Warum“ als Auftrag an die psychoanalytische Arbeit mit Kindern und als Ausgangspunkt der neuen Publikation von Friedl Früh: Ihr Buch Kindheit, das die Wiener Psychoanalytikerin im Gespräch mit ihrer Kollegin Elisabeth Brainin vorstellt, versammelt Frühs jüngste theoretische Beiträge zur Kinderanalyse in der Nachfolge Sigmund Freuds und Jean Laplanches. Außerdem enthält das Buch eine autobiografisch getönte Kindheitserzählung. Auf diese Weise lassen sich die theoretischen analytischen Modelle der Erinnerungsarbeit und biografischen Konstruktion sowie die schriftstellerische Praxis, die sich aus Erinnerung, Imagination und Spracharbeit speist, ineinander verstricken und gegenseitig beleuchten.

 

Friedl Früh ist als Psychoanalytikerin, Lehranalytikerin und Kinderanalytikerin in Wien und in Schönberg am Kamp tätig. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Triebtheorie Sigmund Freuds und zum Begriff des Todestriebes, zur phylogenetischen Phantasie, zu Freud und Karl Abraham, zur Geschichte der Psychoanalyse und zur Theorie des französischen Psychoanalytikers Jean Laplanche.

 

Elisabeth Brainin ist Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Psychoanalytikerin, Lehranalytikerin der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (WPV) und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA) sowie Kinderanalytikerin in freier Praxis in Wien. Ihre Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind Kinderanalyse, Geschichte der Psychoanalyse, Geschichte des Antisemitismus und die Folgen von Verfolgung und KZ-Haft.

 

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Kindheit. Literarische und psychoanalytische Texte ist im Oktober 2020 bei Schlebrügge.Editor erschienen.

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