Ausstellungen

Freud, Berggasse 19

Die neu erarbeitete Präsentation zu Leben und Werk von Sigmund Freud im Mezzanin des Hauses verbindet die Geschichte der Räumlichkeiten mit den Stationen in Freuds Leben und Wirken: Die im Original erhaltenen Raumstrukturen eröffnen ein authentisches Erleben des Ursprungsorts der Psychoanalyse, zugleich beleuchten zahlreiche Exponate in den Ausstellungsräumen – Objekte, historische Schriften und Fotografien – die Facetten von Freuds Leben und Familienalltag. Erstmals sind alle Räume, in denen Freud lebte und arbeitete, zugänglich und präsentieren thematisch zugeordnete Objekte und Informationen in von Hermann Czech entwickelten Vitrinen. mehr...

Verborgene Gedanken visueller Natur

Die Dauerausstellung Verborgene Gedanken visueller Natur wurde in Sigmund Freuds "erster Ordination" im Hochparterre eingerichtet: Eine Präsentation ausgewählter Werke der Konzeptkunstsammlung des Sigmund Freud Museums. 1989 mit einer Installation des amerikanischen Künstlers Joseph Kosuth ins Leben gerufen, unfasst die Sammlung Werke von KünstlerInnen wie Franz West, Heimo Zobernig, Susan Hiller, John Baldessari, Sherrie Levine, Haim Steinbach, Ilya Kabakov oder Pier Paolo Calzolari. mehr...

Die unendliche Analyse: Psychoanalytische Schulen nach Freud

Die aktuelle Sonderausstellung widmet sich dem heutigen Stand der Psychoanalyse: Unter Einsatz von Kurzfilmen und Interviews mit fünf in New York, Dublin und Berlin praktizierenden Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern werden heutige psychoanalytische Schulen vorgestellt: die zeitgenössische Trieb- und Konflikttheorie, die strukturale Psychoanalyse, die relationale Psychoanalyse, die Objektbeziehungstheorien wie auch die Selbstpsychologie. Kuratiert wurde die Ausstellung von der Philosophin und Psychanalytikerin Esther Hutfless.

Robert Longo: Ohne Titel (Hellion), 2011

An der Außenfront des Hauses, in der ehemaligen Fleischhauerei Kornmehl, eröffnet eine neue Installation des amerikanischen Künstlers Robert Longo im „Schauraum Berggasse 19“ neue Bezüge zwischen den Disziplinen der Kunst und Psychoanalyse.

Programm

Sigmund Freud Vorlesung

Jacqueline Rose: To Die One’s Own Death – Thinking with Sigmund Freud in a Time of Pandemic

It is a hundred years since the tragic loss of Freud’s daughter, Sophie Halberstadt-Freud, to the Spanish flu shortly after the end of World War One. In this lecture which, due to Covid 19, has been postponed from Freud’s birthday to the day of his death, Jacqueline Rose will argue that this historic moment – of grief, pandemic and war – had an even more decisive impact on Freud’s meditations than has previously been recognised. Freud’s writings on the death drive collide with, and are fuelled by, an increasingly urgent engagement with our innermost psychic and biological relationship to the past and, at the same time, with the cruelty and injustice of the world. Today, as we confront the darkness of the hour, psychoanalysis has never been more urgently needed. What can we still learn from Freud’s thought about how to live and how to die in our own troubled times?

Mehr ...

Jacqueline Rose

Livestream aus London

Archiv

Begrüßung: Monika Pessler Einleitung: Herman Westerink

Jan Assmann: Moses Tragicus.
Freud, Schönberg und der scheiternde Moses

Eine Veranstaltung der Sigmund Freud Privatstiftung in Kooperation mit der Gesellschaft der Ärzte in Wien

Philipp Blom: let me tell you a story. Narrative Identitäten in Zeiten des Aufruhrs

Bibliothek

William Kentridge:
A defence of the less good idea

Bibliothek

Stefano Bolognini:
The Humanizing Function Of Contemporary Psychoanalytic Empathy

Bibliothek