SIGMUND FREUD CHRONOLOGIE

Freud arbeitet an seiner Schrift "Eine Teufelsneurose aus dem 16. Jahrhundert".
Herbert Graf (der "Kleine Hans") besucht Freud.
Behandlungszimmer Psychoanalytische Ambulatorium
Das Psychoanalytische Ambulatorium wird in der Pelikangasse 18 unter der Leitung von Helene Deutsch eröffnet.
Arthur Schnitzler, von dem Freud stets behauptet, er hätte ihn als seinen "literarischen Doppelgänger" gemieden, besucht Freud in der Berggasse. Schnitzler notiert die Begegnung in seinem Tagebuch: bei Prof. Freud. (Seine Gratulation zu meinem Geburtstag, meine Antwort, seine Einladung.) Frau und Tochter Anna (die Lili im vorigen Jahr ein paar Monate unterrichtet hat). - Hatte ihn bisher nur ein paar Mal flüchtig gesprochen. - Er war sehr herzlich. Unterhaltung über Spitals- und Militärzeiten, gemeinsame Chefs, etc. - Lieutnant Gustl etc. - dann zeigt er mir seine Bibliothek - eignes, Übersetzungen, Schriften seiner Schüler; - allerlei kleine antike Bronzen etc.; - er ordiniert nicht mehr, bildet nur Schüler aus, die sich - zu diesem Zweck von ihm analysiren lassen. Schenkt mir eine schöne neue Ausgabe seiner Vorlesungen. - Begleitet mich in später Stunde von der Berggasse bis zu meiner Wohnung.- Das Gespräch wird wärmer und persönlicher; - Über Altern und Sterben;" [16.6.1922]
Arthur Schnitzler
Arthur Schnitzler
Vom 23. bis 27. September finder der VII. Internationale Psychoanalytische Kongreß in Berlin statt. Freud hält einen Vortrag zum Thema Etwas zum Unbewußten. Es ist der letzte Vortrag, den er auf einem Kongreß hält.