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SIGMUND FREUD CHRONOLOGIE
SIGMUND FREUD UND SEIN ÄGYPTISCHER TRAUM
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![]() Horus von Mensen. Teilansicht einer Stele aus dem Besitz Sigmund Freuds, Ägypten, Ptolemaeische Periode, 301 v. Chr. |
"Ich selbst habe seit Jahrzehnten keinen
eigentlichen Angsttraum mehr gehabt. Aus meinem siebenten oder achten Jahre erinnere ich
mich an einen solchen, den ich etwa dreißig Jahre später der Deutung unterworfen habe.
Er war sehr lebhaft und zeigte mir die geliebte Mutter mit eingentümlich ruhigem,
schlafendem Gesichtsausdruck, die von zwei (oder drei) Personen mit Vogelschnäbeln ins
Zimmer getragen und aufs Bett gelegt wird. Ich erwachte weinend und schreiend und störte
den Schlaf der Eltern. Die - eigentümlich drapierten - überlangen Gestalten mit
Vogelschnäbeln hatte ich den Illustrationen der Philippsonschen Bibel entnommen; ich
glaube, es waren Götter mit Sperberköpfen von einem ägyptischen Grabrelief. " Sigmund Freud: Die Traumdeutung |
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