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Erste Zeichen eines Mundhöhlenkrebses werden bei
Freud entdeckt. |
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Freud gibt dem französischen Journalisten Raymond
Recouly ein Interview.
It is in France that I have the least
number of followers," Freud remarks. My theories have been least studied and
made public in france." How do you explain this?" I Ask.
I do not really know. I believe that there are many reasons for it. Perhaps politics
have something to do with it."
I can assure you that this is not the
case", I say, energetically. There is no country in the world where people are
so ready as in France to welcome ideas from outside, no matter from where they come.
Besides, your doctrines have been much talked of lately. A certain number of books and
studies and articles have been devoted to them."
I foresee another explanation," he
adds. As my theories, at least at the commencement, were connected with those of
your great Charcot, the French have been less anxious to follow their development on
foreign ground, in a foreign spirit and language. They were content with the development
that these ideas had taken in your country." (Aus dem Interview mit Raymond Recoully,
das 1923 auf englisch in der Zeitschrift Outlook" erscheint). |
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Die erste psychoanalytische orientierte
Erziehungsberatungsstelle wird unter der Leitung von Hermine Hug Hellmuth eröffnet. |
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Julius Banko, der Direktor der Antikensammlung des
Kunsthistorischen Museums, stellt eine Expertise über die Echtheit von Freuds
"Ödipus löst das Rätsel der Sphinx" aus. |
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Ödipus und Sphinx |
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Fritz Wittels übersendet Freud Exemplare seiner
soeben fertiggestellten, ersten Freud-Biographie. Wenig begeistert zeigt er sich aber von
dem Versuch, ihn biographisch zu würdigen:
"Ich hätte natürlich ein solches Buch
nie gewünscht und gefordert. Es scheint mir, daß die Öffentlichkeit kein Anrecht an
meiner Person hat und auch nicht an mir lernen kann, so lange mein Fall - aus mannigfachen
Gründen - nicht voll durchsichtig gemacht werden kann ... Sie denken anders darüber und
haben so dies Buch schreiben können. Ihre persönliche Distanz von mir, die Sie durchaus
als Vorteil einschätzen, hat auch große Nachteile. Sie wissen zu wenig von ihrem Objekt
und können darum auch die Gefahr nicht vermeiden, ihm in Ihren analytischen Bemühungen
Gewalt anzutun."
(Freud an Wittels, 18.12.1923) |
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Fritz Wittels |
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Es erscheinen Das
Ich und das Es, Eine Teufelsneurose im
Siebzehnten Jahrhundert und Lexikonartikel über Libidotheorie und Psychoanalyse. |