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ERINNERUNGSLANDSCHAFTEN
ARCHITEKTURGESPRÄCHE
11. November

18.00 Uhr
Ort: Rathaus, Steinsaal II, Stiege 2, Lichtenfelsgasse 1, 1010 Wien

Memorial, Memory and Language after the Holocaust

Peter Eisenman (New York)
BEGRÜSSUNG: Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny
MODERATION: Gerfried Sperl (Der Standard)

Die visuellen Künste und die Architektur wurden beherrscht durch eine Narration der Präsenz und des Optischen als primäres Mittel der Kognition. Der Versuch, das Sein vom Optischen reiner Präsenz zu trennen, um Erinnerung und das Unbewusste einzuführen, hat durch die Idee der Spur und der Ausblendung der Präsenz in der Zeit im Konzept der "differance" aufschlussreiche Konsequenzen für die Architektur.

Peter Eisenman, M.A., Ph.D., ist ein international renommierter Architekt aus New York, dessen Werk durch zahlreiche Auszeichnungen und Preise gewürdigt wurde. Derzeit ist er Lous Kahn Professor für Architektur an der Yale University. Zu Eisenmans aktuellen Projekten zählen das mit 68.000 Sitzplätze ausgestattete Mehrzweck-Stadion für die "Arizona Cardinals" in Phoenix; der 750.000 m² umfassende monumentale Kulturkomplex "Ciudad de la Cultura de Galicia" in Santiago de Compostela, Spanien (mit zwei Museen, zwei Bibliotheken und einem Opernhaus) sowie das im Mai 2005 eröffnete "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in Berlin.

Die Veranstaltung im Rathaus erfolgt auf Einladung der Wiener Stadt-und Landesbibliothek.
Vortrag in englischer Sprache.