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und Fotos Ankauf im Wiener Freud-Museum Der Nachlaß von Eva Rosenfeld, Freundin von Anna Freud und wichtige Persönlichkeit des Wiener Kulturlebens in den zwanziger Jahren, wurde in dieser Woche erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Inge Scholz-Strasser, Direktorin des Sigmund Freud-Museums, bezeichnete die im Vorjahr von der Stadt Wien und dem Bund angekaufte Sammlung als wichtigsten Nachlaß, "den wir je erworben haben". Er enthält neben wertvollen Briefen von Sigmund Freud und Gerhart Hauptmann und unzähligen Fotografien von Kokoschka, Dreyfus, Marlene Dietrich, Eleonora Duse und Adolf Loos eine Reihe von Dokumenten der "Hietzinger Schule", die Eva Rosenfeld gemeinsam mit Anna Freud und Dorothy Burlingham 1927 gegründet hatte. In dieser von Loos eingerichteten Privatschule wurden Kinder ohne Klasseneinteilung unterrichtet. Das Freud-Museum sucht nun nach Privatsponsoren, um den Nachlaß, nicht zuletzt in Hinblick auf den 150. Geburtstag Sigmund Freuds im Jahre 2006, entsprechend aufarbeiten zu können. Dazu werden laut Scholz-Strasser bis zu 36 000 Euro benötigt. --------------------------------------------------------- © F.A.Z., 1. Februar 2002, Nr. 27, S. 48 |
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