Where Is the Unconscious Today?

Konferenz auf Englisch und Deutsch

 

Samstag, 18. März 2017, 9:30 – 19 Uhr im Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien

Eintritt frei, um Anmeldung wird untenstehend gebeten
 
Im Zentrum dieser internationalen Konferenz steht das Unbewusste mit all seinen Aspekten und Facetten: seine Geschichte, seine Auswirkungen und seine Bedeutung in zeitgenössischen analytischen, soziologischen und ästhetischen Diskursen. Während Freud das Unbewusste im Traum, im Witz und in den Fehlleistungen lokalisierte und mit dem psychischen Mechanismus der Verdrängung in Verbindung brachte, werden in der gegenwärtigen Psychoanalyse auch andere “Prinzenwege” zum Unbewussten eingeschlagen: VertreterInnen der Schulen Bions und Winnicotts sowie der Relationalen Schule siedeln es auf horizontaler Ebene an, die von Lacan geprägten Schulen dagegen interessieren sich für Freuds frühes Modell des Unbewussten und verorten es im Signifikanten des/der AnalysandIn. Zahlreiche unbewusste Prozesse, die uns steuern und limitieren, treten nicht in das Bewusstsein über – ein Phänomen, das auch in anderen Disziplinen als der Psychoanalyse zu einer Auseinandersetzung mit dem Unbewussten geführt hat. Während die einen literarische Texte und künstlerische Werke als privilegierte “Tummelplätze” des Unbewussten verstehen und untersuchen, vertreten andere die Ansicht, es im Gehirn auffinden zu können.
 
 

Programm (PDF):

 
 
10:00 – 12:00 Uhr: Panel I (Englisch):

Giuseppe Civitarese: The Un/Conscious as a Psychoanalytic Function of Personality

Bernard Toboul: Language and the Real

Moderation: Jeanne Wolff Bernstein

 

14:00 – 16:00 Uhr: Panel 2 (Deutsch)

Jan Lohl: ‘Ich will mein Deutschland wiederhaben‘. Zur psychoanalytischen Sozialpsychologie der Fremdenfeindlichkeit

Helmut Dahmer: ‘Jews‘ und ‘Alis‘. Um-Adressierung eines Vorurteils

Moderation: Markus Brunner

 

16:30 – 18:30 Uhr: Panel 3 (Deutsch)

August Ruhs: Das Unbewusste zwischen Festplatte und Bildschirm

Edith Seifert: Das Unbewusste als 'Missing Link'. Über den 'Gap' zwischen Neurowissenschaft und psychoanalytischer Theorie

Moderation: Daniela Finzi

 

Die zweitägige Konferenz beginnt am Freitag, dem 17. März um 20 Uhr mit dem Eröffnungsvortrag Freudianism and the Twentieth Century Left von Eli Zaretsky im Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien. Mehr Informationen finden Sie hier …

 

       
 
 

Unsere Mitglieder im Verein der Freunde des Sigmund Freud Museums erhalten unter freunde@freud-museum.at eine Sitzplatzreservierung.

Anmeldung:

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Anreise

Adresse:

Berggasse 19
1090 Wien

U-Bahn:

U2 Schottentor, U4 Roßauer Lände

Straßenbahn

D Schlickgasse, 37, 38, 40, 41, 42 Schwarzspanierstraße

Bus:

40 A Berggasse

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