Sigmund Freuds "Das Unbehagen in der Kultur"

Buchpräsentation und Diskussion von Wolfgang Müller-Funk im Gespräch mit Herman Westerink und Marlen Bidwell-Steiner (Moderation)

 

 

Montag, 3. April 2017, 20 Uhr, Sigmund Freud Museum

 
Eintritt frei, um Anmeldung wird untenstehend gebeten
 
 
Die 1930 verfasste Schrift Das Unbehagen in der Kultur ist zu Recht ein Schlüsselwerk der Freud’schen Psychoanalyse als Kulturanalyse und lässt sich als Bilanz der Theoriearbeit Freuds lesen. Freud greift darin auf unterschiedliche Konzepte zurück, die zum Teil einander widersprechen. In seinem Kommentar legt Wolfgang Müller-Funk die Entstehungsgeschichte der Freud’schen Kulturtheorie dar und diskutiert deren zentrale Begriffe. Besondere Beachtung schenkt er den unaufgelösten Widersprüchen und ‚Leerstellen‘, die Freuds Schrift inhärent sind, und macht diese für kulturwissenschaftliche Lektüregänge produktiv.
 
Wolfgang Müller-Funks Kommentar und Neuedition von Freuds Das Unbehagen in der Kultur erschien im Herbst 2016 in der Vienna University Press-Reihe „Sigmund Freuds Werke. Wiener Interdisziplinäre Kommentare“ (Band 3), die von Christian Huber, Friedrich Schipper, Herman Westerink und Daniela Finzi in Verbindung mit dem Sigmund Freud Museum herausgegeben wird.
 
 
Wolfgang Müller-Funk, Prof. für Kulturwissenschaften an den Univ. Birmingham und Wien; internationale Lehr- und Forschungstätigkeit. Er war Forschungskoordinator an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Zuletzt erschienen: Sigmund Freud „Das Unbehagen an der Kultur“ (V+R, 2016); Theorien des Fremden. Eine Einführung (utb, 2016); (hg. gem. mit Marlen Bidwell-Steiner und Anna Babka) Narrative im Bruch. Theoretische Positionen und Anwendungen (V+R 2016); Die Dichter der Philosophen (Fink 2013) und The Architecture of Modern Culture. Towards a Narrative Cultural Theory (de Gruyter, 2012).

Herman Westerink ist assoziierter Professor am Center for Contemporary European Philosophy, Radboud Universitaetsring Nijmegen, und hat eine Stiftungsprofessur an der KU (Katholieke Universiteit) Leuven.

Marlen Bidwell-Steiner ist Literaturwissenschaftlerin und Genderforscherin am Institut für Romanistik der Universität Wien; von 2010 bis 2014 hatte sie eine Elise-Richter-Stelle (FWF) inne, die zu ihrer Habilitation im Jahr 2015 führte.
 
Foto: Cover Das Unbehagen in der Kultur, Wolfgang Müller-Funk, Vienna University Press
 

      

 

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