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2017

„Sigmund Freud Museum 2020“ – Erweiterung und Neuaufstellung des Museums in der Berggasse 19

  • Öffentliche Hand übernimmt 3/4 der Baukosten für das Projekt „Sigmund Freud Museum 2020“
  • Verdoppelung der Besucherflächen und Modernisierung des gesamten Standortes
  • Ziel 2020: Fertigstellung der Neuaufstellung und Erweiterung

 

Das Sigmund Freud Museum wird in den kommenden Jahren umfassend saniert und neu konzipiert. Die Berggasse 19 als Museumsstandort wird so für die künftigen Generationen gesichert.

Die Sanierungsarbeiten und die dafür notwendigen Vorarbeiten beginnen unmittelbar und sollen bis 2020 abgeschlossen werden. Geplant sind die Erweiterung und Neuaufstellung des Sigmund Freud Museums, die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Haus und insbesondere ein barrierefreier Zugang zu den Räumlichkeiten. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen fast 4 Millionen Euro, davon 3,25 Mio. Euro Baukosten, und werden von der öffentlichen Hand und der Sigmund Freud Privatstiftung getragen: Der Bund unterstützt mit 844.000 Euro, die Stadt trägt 1,69 Mio. Euro dazu bei und die Sigmund Freud Privatstiftung übernimmt aus Eigen- und Drittmitteln 1,4 Mio. Euro.

 

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Projektbeschreibung

Fakten Sigmund Freud Museum

Rückschau Veranstaltungen und Projekte

Überblicksplan und Fassade

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„Der Wohnung geht es gut“. Die Freuds in der Berggasse 19

Sonderausstellung im Sigmund Freud Museum, ab 31. Jänner 2017

Die Ausstellung „Der Wohnung geht es gut“. Die Freuds in der Berggasse 19 richtet ihr Augenmerk vor allem auf das Privatleben der Familie Freud in ihrem Wiener Domizil. Umzüge innerhalb des Hauses, Wohnungsvergrößerungen sowie im Laufe der Jahre wechselnde Nutzungen der Wohnräume haben zahlreiche Spuren hinterlassen: Briefe, Originalobjekte und Fotografien erzählen eine bewegte Familiengeschichte, die sich hier beinahe ein halbes Jahrhundert lang – vom Einzug 1891 bis zur Flucht nach London 1938 – entfalten konnte.

Zitathafte Visualisierungen der gründerzeitlichen Wohnung und ihres Interieurs vermitteln Einblicke in das bürgerliche Wohnen und Alltagsleben um die Jahrhundertwende. Sie vergegenwärtigen die Atmosphäre, die das Leben in der Berggasse 19 kennzeichnete. Erstmals präsentiert wird eine 'Psyche' aus dem Familienbesitz: Dieser Spiegelschrank ist erst kürzlich dank einer großzügigen Spende der Wiener Ärztekammer an seinen ursprünglichen Standort in die Berggasse 19 zurückgekehrt. Die Wechselwirkungen zwischen wohnlichen Strukturen und familiären Beziehungen sind ebenso Thema wie das rege gesellschaftliche Treiben, das bei den Freuds herrschte und häufig von beruflichen Aktivitäten geprägt war. Gleichsam wird in der Ausstellung der Frage nachgegangen, wie sehr Sigmund und Anna Freuds persönliches (Er-)Leben Einfluss auf ihre psychoanalytische Arbeit nahm.

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Biografien der Familienmitglieder

Zeitleiste Berggasse 19 (PDF)

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