Schauraum Berggasse 19

Seit 2014 wird das Gassenlokal der ehemaligen Fleischhauerei Kornmehl im Erdgeschoss des Hauses Berggasse 19 als "Schauraum Berggasse 19" mit Kunst bespielt.

2001 erhielt das Museum im Rahmen einer Erweiterung das Geschäftslokal, und somit eine "Außenfläche". Die Schaufenster des Gassenlokals definieren den Eingangsbereich neu zu einer künstlerischen Interventionsfläche. 2002 wurde der amerikanische Künstler Joseph Kosuth eingeladen, sich mit dieser neuen Form der Berührung von Museum und Außenraum auseinander zu setzen („A View to Memory“). Die beiden weiteren Installationen, die auf die Arbeit von Joseph Kosuth folgten, waren „The reticent child“ / „Das verschlossene Kind“ von Louise Bourgeois und „Sha’at’nez oder die verschobene Bibliothek“ von Clegg & Guttmann.

2005 - 2006 wurden in der Reihe "A View from Outside - Continued (2005-2006)" die Arbeiten „Tractatus IDeuses“ von Ernesto Neto, "The Tired Room" von Monika Sosnowska und "Reflexion - eine Variation von Mirror Pieces I&II" von Joan Jonas gezeigt.

Von 2010-2011 präsentierte „A View from Outside – Reloaded“ "7xANA" von Susan Hefuna, "The Wigmakers Visit" von Ann-Sofi Sidèn und "A Load from the Inside-Reviewed" von Lala Rascic.

Peter Kogler: Schauraum Berggasse 19, 2015

Ab dem 30. April 2015

Mit seiner Manipulation des Schauraums gewährt Peter Kogler Einblicke in eine Raumstruktur, die, von einer 300-Watt-Glühlampe erhellt, die Grenzen zwischen Außen und Innen zur Auflösung bringt – ja, ins Wanken geraten lässt. Freuds topografisches Verständnis des psychischen Apparats legt es nahe, jenen Prozessen Aufmerksamkeit zu schenken, die sich an den Grenzen der Systeme, an den Grenzen des Unbewussten und Vorbewussten (oder Bewussten) vollziehen. Koglers Liniengeflecht verkehrt nicht nur ein Äußeres in ein Inneres und vice versa. Seiner biomorphen Formensprache ist auch die komplexe Struktur unserer inneren Vorstellungswelten immanent und eignet sich daher, „der dynamischen Auffassung der seelischen Vorgänge“ (Sigmund Freud, Das Unbewusste, 1915) ein visuelles Pendant zu liefern. (Monika Pessler, 2015)

Projektpartner des Sigmund Freud Museums:
Ergo Versicherung AG
Plakativ

Peter Kogler

Peter Kogler wurde 1959 in Innsbruck geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Er stellte unter anderem bei der 46. Biennale in Venedig (1995), bei der documenta X in Kassel (1997), bei der Expo in Hannover (2000), in der Villa Arson in Nizza (2002), im Kunstverein Hannover (2004) oder in der Galerie Crone in Berlin (2004) aus. 2008 widmete ihm das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok) eine umfangreiche Personale, ebenso 2010 die Schirn-Kunsthalle in Frankfurt/Main. 2014 stellte Kogler im Zagreber Museum für zeitgenössische Kunst aus.

Foto: Peter Kogler

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