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| Dr. Lydia Marinelli (Foto: (C) Martina Gasser) | ||
| Leitung Wissenschaft Dr. Lydia Marinelli war seit 1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sigmund Freud Gesellschaft, seit 2003 wissenschaftliche Leiterin der Sigmund Freud Privatstiftung. Am 8.9.2008 ist Frau Dr. Lydia Marinelli unerwartet verstorben. Der Vorstand und die Kolleginnen und Kollegen betrauern zutiefst den Verlust einer hoch geschätzten und verdienstvollen Kollegin. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an verschiedenen Forschungseinrichtungen, u.a. der Library of Congress und Stipendiantin des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählten die Geschichte der Psychoanalyse und des Traums, Mediengeschichte in Verbindung mit Wissenschaftshistoriographie (Printmedien, Film) sowie theoretische und angewandte Museologie. Sie konzipierte zahlreiche Ausstellungen und unterrichtete als Lektorin an der Universität Wien. Ausstellungen (Auswahl): Erinnerungsreste, Lesestörungen Sigmund Freud Museum, 2007, 2008..über die Ausstellung Die Couch. Vom Denken im Liegen Sigmund Freud Museum, 2006 ..über die Ausstellung Freuds verschwundene Nachbarn Sigmund Freud Museum, 2003 ..über die Ausstellung neuere Publikationen (Auswahl): - (Hg.) Die Couch. Vom Denken im Liegen. München: Prestel 2006. - Screening Wish Theories: Dream Psychology and Early Cinema, in: Science in Context, 19 (2006) - (Hg. gemeinsam mit Thomas Ballhausen und Guünter Krenn) Psyche im Kino. Sigmund Freud und der Film. Wien: Verlag Filmarchiv Austria 2006 - Psychoanalyse im Pelz, in: Jahrbuch der Psychoanalyse 50 (2005) - Smoking, Laughing, and the Compulsion to Film. On the beginnings of psychoanalytic documentaries, in: American Imago 1 (2004). - Wie psychoanalytische Bücher Träume und Psychoanalysen Bücher verändern können, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 2 (2003). - Dreaming by the Book. The "Interpretation of Dreams" and the history of the psychoanalytic movement. (Koautor: Andreas Mayer) New York, London, 2003. - (Hg.) Freuds verschwundene Nachbarn. Wien: Turia + Kant, 2003. - "Freuds Fading Gods", in: Bruno Latour/Peter Weibel (Hg.), Iconoclashes, Image-making in Science, Religion, and Art. Cambridge MA, 2002. - (Hg.) Die Lesbarkeit der Träume. Zu einer Geschichte von Freuds "Traumdeutung". Zusammen mit Andreas Mayer, Frankfurt a.M., 2000.
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