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19. Oktober 2004
Israelischer Staatspräsident besucht das Sigmund-Freud-Museum


Während seines viertägigen Staatsbesuches in Wien besuchte Moshe Katsav mit seiner Frau Gila Katsav auch das Sigmund-Freud-Museum in der Berggasse 19. Der israelische Botschafter Avraham Toledo und eine israelische Delegation waren ebenfalls mitgekommen.

Nach der Begrüssung durch die Museumsdirektorin, Frau Scholz-Strasser, folgte das Präsidentenpaar mit großem Interesse den Erläuterungen zu ausgewählten Exponaten. Ausgangspunkt des Rundgangs durch das Sigmund-Freud-Museum war der heutige Veranstaltungssaal, in dem sich ursprünglich einmal der Wohn- und Speisesalon der Familie Freud befand. Nach einer kurzen Präsentation einiger Werke aus der zeitgenössischen Kunstsammlung des Sigmund-Freud-Museums ging die Führung durch das Wartezimmer in den ehemaligen Praxisräumen Freuds, das mit Originalmobiliar ausgestattet ist. Weitere Stationen waren der Ordinationsraum sowie das private Arbeitszimmer Freuds.

Moshe Katsav fragte nach dem Schicksal von Sigmund Freuds Geschwistern und den Umständen seiner Flucht ins Londoner Exil. Großes Interesse zeigte er gegenüber der Briefkorrespondenz Freuds zum Thema "Warum Krieg?" mit Albert Einstein aus dem Jahr 1932. Auf ausdrücklichen Wunsch von Moshe Katsav ist ihm der Text dieses Briefwechsels bereits zugesendet worden. Am Ende des Museumsrundganges nahm der israelische Staatspräsident mit seiner Frau Gila in der heutigen Fachbibliothek Platz und schrieb folgende Worte in das Gästebuch der Sigmund-Freud-Privatstiftung:

The visit to the Freud museum brings to life the stages of the life of Sigmund Freud. He is a credit to mankind and (a symbol of) the tragedy that happened to European Jewry when the Nazis came to power. The merits of Sigmund Freud will continue to enlighten mankind and to enrich humanity forever. The state of Israel, homeland of the Jewish people, has been re-established and the people who wanted to do evil perished and are not here anymore.
(Englische Übersetzung von Michael Adler; Ursprungstext auf Hebräisch)

Bilder vom Besuch des Israelischen Staatspräsidenten

Pressekontakt
Sigmund-Freud-Privatstiftung
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