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Girardet/Müller: Phoenix Tapes Sigmund Freud Museum 05.12.2007 - 03.02.2008 Die Installation "Phoenix Tapes" von Christoph Girardet und Matthias Müller zeigt auf sechs Bildschirmen Sequenzen aus Filmen von Alfred Hitchcock, die wiederkehrende Motive aus seiner Arbeit behandeln. Die deutschen Künstler destillieren aus vierzig bekannten Filmen Details, die vordergründig völlig bedeutungslos erscheinen, und entwickeln daraus eine sechsteilige Enzyklopädie der Obsessionen. Aus Spielräumen, Nahaufnahmen von Objekten und kleinen Gesten, aus der Begegnung von Personen, die einander bei Hitchcock nie getroffen haben, entsteht ein Parallelfilm, der im Stile eines Krimis die Spannung steigert und auf ein tragisches Ende zusteuert. Die Übersetzung von Girardet und Müller exponiert Hitchcocks Filme in der Tradition des "Found Footage", wie sie der Experimentalfilm entwickelt hat. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum entwickelt, das ab 1. Dezember einen Schwerpunkt zu Alfred Hitchcock zeigt. Am 24. Jänner wird die englische Filmwissenschaftlerin Laura Mulvey auf Einladung der Sigmund Freud Privatstiftung einen Vortrag im Filmmuseum halten, der sich mit den psychoanalytischen Szenarien Hitchcocks beschäftigt und eine theoretische Verbindung zwischen der Arbeit dieser beiden Häuser herstellt. Die Künstler Christoph Girardet, geb. 1966 in Langenhagen, arbeitet seit 1989 als Videokünstler, Teilnahme an zahlreichen Gruppenausstellungen namhafter Institutio-nen, wie dem P.S.1 Contemporary Art Center, New York, Nikolaj Copenhagen Contemporary Art Center; Einzelausstellungen u.a. im Kunstverein Hannover und der Kunsthalle Bielefeld. Matthias Müller, geb. 1961 in Bielefeld, produziert seit 1980 zahlreiche Filme und Videos, die auf internationalen Festivals gezeigt werden. Teilnahme an Gruppenausstellungen u.a. im Centre Georges Pompidou, Museum of Contemporary Art, Chicago; Einzelausstellungen im Neuen Berliner Kunstverein und der Tate Modern, seit 2003 ist er Professor für Experimentalfilm an der Akademie der Medienkunst Köln. Alfred-Hitchcock-Schwerpunkt im Österreichischen Filmmuseum |
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