Meisterwerke aus Guggging
 





  Art Brut im Sigmund Freud Museum:
Meisterwerke aus Gugging

6. Oktober 2005 - 17. April 2006

Das Sigmund Freud Museum präsentiert als Auftakt für das Freud Jahr 2006 erstmals eine Auswahl von 20 Meisterwerken aus Gugging. Die repräsentativen Werke der vertretenen Künstler Johann Fischer, Johann Garber, Franz Kernbeis, Johann Korec, Heinrich Reisenbauer, Arnold Schmidt, Günther Schützenhöfer, Oswald Tschirtner, Karl Vondal und August Walla stammen überwiegend aus der Privatstiftung - Künstler aus Gugging, aber auch aus Privatbesitz.

Diese Sonderschau leitet zugleich eine Ausstellungsserie der Künstler aus Gugging ein, die den Höhepunkt in der Eröffnung des neuen IntegrativenCulturCentrum Guggings finden wird. Die repräsentativen Werke der vertretenen Künstler stammen überwiegend aus der Privatstiftung - Künstler aus Gugging, aber auch aus Privatbesitz. Spätestens seit 1990, als die Künstler aus Gugging den Oskar Kokoschka-Preis erhielten, wurden sie nach vielen internationalen Erfolgen auch in Österreich in die Kunstszene integriert. Heute gehören sie zu den Klassikern der Art Brut weltweit.

Der Begriff "Art Brut" (brut = roh, unverfälscht) wurde in den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts von Jean Dubuffet definiert und postuliert eine Kunst, die nicht von künstlerisch vorgebildeten Personen stammt, sondern aus dem Inneren kam. Diesen seinen Qualitätsvorstellungen folgend, stellte Dubuffet eine außerordentliche Sammlung an Werken zusammen, die zum Großteil von psychiatrischen Patienten stammen. Dank seiner Schenkung an die Stadt Lausanne, ist die "Collection de l´Art brut" der Öffentlichkeit zu gängig. Teil dieser Sammlung sind auch Werke aus Österreich.

Bilder von der Ausstellungseröffnung