|
Eine Wander Ausstellung der Library of Congress
organisiert gemeinsam mit dem
Sigmund Freud-Museum Wien und dem
Freud Museum London, 15.10.1998 - 27.9.2002
Stationen der Ausstellung
Library of Congress, Washington, D.C. (15.10.1998 - 16.1.1999)
Jewish Museum, New York (18.4.1999 - 12.9.1999)
Sigmund Freud-Museum Wien, Österreichische Nationalbibliothek (21.12.1999
- 6.2.1999)
Skirball Cultural Center, Los Angeles (4.4.2000 - 25.7.2000)
Museu de Arte de Sao Paulo Assis, Brazil (10.10.2000 - 7.1.2001)
Museu de Arte Moderna, Rio de Janeiro, Brazil
(7.2.2001 -18.3.2001)
Field Museum, Chicago (3.10.2001 - 9.12.2001)
Beth Hatefutsoth/The Jewish Diaspora Museum, Tel Aviv (25.5.2002 - 27.9.2002)
Kurator und Textgestaltung
Michael S. Roth, Library of Congress
Nur wenige Persönlichkeiten hatten auf die moderne Kulturgeschichte
einen so entscheidenden und grundlegenden Einfluß wie Sigmund Freud.
Und auch nur wenige Persönlichkeiten lösten eine so lang anhaltende
Kontroverse und intensive Debatte aus. Freuds Erbe ist nach wie vor heftig
umstritten, was sich nicht zuletzt an der Kontroverse zeigte, die diese
Ausstellung schon vor ihrer Eröffnung in Washington ausgelöst
hat. Unsere Vorstellungen von Identität, Erinnerung, Kindheit, Sexualität
und ganz allgemein von Bedeutung wurden unter Bezugnahme auf - und oft
im Widerspruch zu - Freuds Werk geprägt.
Diese Ausstellung, die sich mit Freuds Leben, seinen wichtigsten Ideen
und deren Auswirkungen auf das 20. Jahrhundert befaßte, war in drei
Hauptabschnitte gegliedert:
Der Abschnitt eins ("Frühe Jahre) setzte im Wien der Jahrhundertwende
ein und präsentierte das Umfeld von Freuds früher beruflicher
Laufbahn.
"Das Individuum" (Abschnitt zwei) untersuchte zentrale Begriffe
der Psychoanalyse und ihre Anwendung auf einige von Freuds berühmtesten
Fällen.
Der Abschnitt drei ("Vom Individuum zur Gesellschaft") hatte
zum einen die Verbreitung psychoanalytischer Ideen zum Thema und zum anderen
Freuds Thesen über die Ursprünge der Gesellschaft, die soziale
Funktion von Religion und Kunst sowie seine Auseinandersetzung mit den
Krisen des 20. Jahrhunderts.
Die Ausstellung Sigmund Freud: Conflict & Culture ist bis auf weiteres
im Internet unter http://lcweb.loc.gov/exhibits/freud/
dokumentiert.
Pressespiegel
Der Kurier:
Nur die Couch war zu altersschwach. Sigmund Freud-Ausstellungen in Washington
und in Wien,
30.12.1998, S. 30, Henriette Horny
|