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Mütter und Töchter
Eine Film- und Vortragsreihe des Institut Français de Vienne in
Kooperation mit dem Sigmund Freud-Museum und dem Votiv Kino.
10. - 12. Oktober 2003
Die Männer wissen vielleicht nicht, dass die meisten Frauen es
vorziehen, nicht über sie, sondern über ihre Mütter zu
sprechen. Viele geflüsterte Vertraulichkeiten zwischen Töchtern,
Mädchen, Frauen, Müttern, ja sogar Großmüttern, drehen
sich um Worte und Taten ihrer Mütter. Es ist ein verbreitetes weibliches
Thema: Sicherlich werden nicht alle Frauen Mütter, genauso wenig
wie nicht alle Frauen Töchter haben; aber alle Frauen haben eine
Mutter, manche
sogar mehrere, die übrigens auch Männer sein können, da
dieser Begriff eine Funktion bezeichnet und nicht einen Platz in der Genealogie.
Sich selbst über die Mutter-Tochter-Beziehung zu befragen ist deshalb
das Los aller Frauen im einen oder anderen Augenblick ihres Lebens, ja
mitunter sogar ihr ganzes Leben lang.
Caroline Eliacheff, Nathalie Heinich: Mères-filles. Une relation
à trois
Gezeigt wurden u.a. Filme von Ingmar Bergman, Michael Haneke, Luc Dardenne
und Mike Leigh.
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