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Slawomir Mrozek
Balthasar. Autobiografie" Lesung: Christian Reiner
Über Slawomir Mrozek, das Buch und die heilende Kraft des Schreibens sprachen Mrozeks Therapeutin Dr. Beata Mikolajko und Chefarzt Prof. Dr. Stephan Rudas.

Mittwoch, 12. November 2008, 19h
Lounge Berggasse 19
Sigmund Freud Museum

Ein Hirnschlag im Jahr 2002 und eine anschließende Aphasie erschütterten die Identität des weltbekannten polnischen Schriftstellers Slawomir Mrozek und markierten einen Wendepunkt in seinem Leben.

"Die Autobiografie eines der letzten wirklichen Humanisten in der europäischen Literatur bietet Vergnügen und Lebensschule zugleich." Die Welt

"Vorliegende Autobiografie - entstanden auf Anraten von Mrozeks Logopädin im Zuge seiner Bemühungen, seine Sprache wieder zu erlangen - ist auch ein "bemerkenswertes Dokument einer Selbstfindung". Es bezeichnet die Perspektive, die Mrozek einnimmt, als die des symbolisch Toten, der auf sein Leben zurückblickt. Mrozek erfahre seine Schreibsituation als "Epilog zu einem Leben", das eigentlich mit dem Hirnschlag geendet habe." Neue Zürcher Zeitung

"Die Geschichte einer Selbstfindung, die aber im Biographischen eine Epoche spiegelt. Die von Marta Kijowska vorzüglich übersetzte Schilderung ist sachlich, unpathetisch, unprätentiös. An einer Stelle schreibt Mrozek: "Ich erzähle nicht gern, ich höre lieber zu. Ich gehe davon aus, dass ich beim Erzählen nichts erfahren kann, was ich nicht schon weiß, während ich beim Zuhören sehr viel Neues erfahren könnte." Diese lobenswerten Bedenken hat Mrozek mit seiner Autobiografie überwunden - zum Vorteil des Lesers." Die Presse

Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts in Kooperation mit der Sigmund Freud Privatstiftung
im Rahmen des Tagebuchtags

In Zusammenarbeit mit der Sigmund Freud-Gesellschaft