| Sonstige Veranstaltungen und Kooperationen | |||
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Werner Leixnering: Kindheit und späteres Erleben. Lebenstöne - lustvoll werden
Erster von vier Abenden des Sigmund Freud-Museums in Kooperation mit dem
Herbert von Karajan Centrum im Rahmen der Vortragsreihe Eros. Musik
Dr. Werner Leixnering, Primararzt der Abt. Jugendpsychiatrie der Nervenklinik Wagner-Jauregg Linz. Ausbildung AKH Wien, Klink für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters bei Walter Spiel; danach zehn Jahre Leiter der heilpädagogisch-psychosomatischen Station der Wiener Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde. Facharzt für Psychiatrie und Neurologie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie; Psychotherapeut.
Manfred Wagner: Romantik, Fallbeispiel Anton Bruckner. Bruckner für Fortgeschrittene
Zweiter von vier Abenden des Sigmund Freud-Museums in Kooperation mit dem
Herbert von Karajan Centrum Hochromantik klingt nach Hochgefühlen, also auch Hoch-Sexualität. Wie steht es damit bei Bruckner, dem "Musikanten Gottes" - der Versuch einer Klärung
Univ. -Prof. Dr. Manfred Wagner, Ordinarius für Kultur- und Geistesgeschichte an der Universität für angewandte Kunst Wien, Referent für Geisteswissenschaften im Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Präsident des Aufsichtsrates der Niederösterreichischen Kulturges.m.b.H., Konsultent der ÖMZ, ca. 30 Bücher, darunter zwei "Bruckner-Monographien", andere über Schubert, Liszt, Unger, Frohner, Pakosta, zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften.
Hartmut Krones: Moderne, nach der Jahrhundertwende: Schönberg, Berg, Webern.
"Erotische Botschaften" mit 12 Tönen
Dritter von vier Abenden des Sigmund Freud-Museums in Kooperation mit dem
Herbert von Karajan Centrum Es gibt kaum eine Gruppe von Komponisten, die sich in ihrer Musik in einem derart hohen Maß dem Themenkreis Erotik und Liebe hingegeben haben, wie die Meister der Wiener Schule; reicht die Palette ihrer "erotischen" Kompositionen doch von Darstellungen "klassischer" Liebesgeschichten über Reflexionen eigener sexueller Erlebnisse bis hin zu privaten Liebesbotschaften, die zu entschlüsseln in den letzten Jahren allerdings in vielen Fällen gelungen ist.
Univ.-Prof. Mag. Dr. Hartmut Krones ist Leiter des Institutes für Musikalische Stilforschung (mit den Abteilungen ‚Stilkunde und Aufführungspraxis' sowie ‚Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg') der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Moshe Zuckermann: Liebe, Macht und Tod. Überlegungen zum Eros-Begriff Wagners
Vierter Abend des Sigmund Freud-Museums in Kooperation mit dem
Herbert von Karajan Centrum Schon die Anfangsszene des ‚ Rheingolds' bringt das Wagnersche Liebe-Gewalt-Paradigma pointiert auf den Punkt: Triebverzicht, der in Machtstreben umschlägt - deutlicher ist es selbst bei Freud nicht vorzufinden. Dass darüber hinaus der Tod bei Wagner als wahre Erfüllung von Liebe begriffen wird - so in ‚Tristan und Isolde' - lässt auch die Affinität von Eros und Thanatos erahnen. Nimmt man noch hinzu, dass der gesamte ‚Ring' im Untergang all dessen, was sich aus dem Spannungsfeld von Eros und Gewalt ergibt, kulminiert, ist auch der gesamtzivilisatorische Aspekt des Eros-Begriffs bei Wagner gerafft indiziert. Prof. Dr. Moshe Zuckermann, geboren in Tel-Aviv, lebte zwischen 1960 und 1970 in Deutschland (Frankfurt am Main), Studium der Soziologie, Politologie und Geschichte an der Universität Tel-Aviv, lehrt seit 1990 am Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas (TAU), seit Februar 2000 Direktor des Instituts für Deutsche Geschichte in Tel Aviv, (TAU).
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