Sigmund Freud Vorlesung
Die Sigmund Freud Privatstiftung lädt anlässlich des Geburtstages Sigmund Freuds zur jährlichen Sigmund Freud Vorlesung am 6. Mai.
2012
XXXIX. Sigmund Freud Vorlesung
Peter Bieri
Sich erkennen durch erzählen
Sonntag, 6. Mai 2012
2011
XXXVIII. Sigmund Freud Vorlesung
Siri Hustvedt
Freud's Playground: Some Thoughts on the Art and Science of Subjectivity and
Intersubjectivity
Video des Vortrags auf youtube
Freitag, 6. Mai 2011, 18.00 Uhr
Oesterreichische Nationalbank, Kassensaal
Otto-Wagner-Platz 3, 1090
Wien
In englischer Sprache
Moderation und
Einleitung: Andrea Bronner
Eintritt frei
beschränkte Platzzahl - Anmeldung obligat: veranstaltung@freud-museum.at
Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield,
Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und
promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Sie lebt in Brooklyn und ist
mit dem Schriftsteller Paul Auster verheiratet, mit dem sie eine Tochter hat.
Bekannt wurde sie mit den Romanen Die
unsichtbare Frau, Die Verzauberung der Lily Dahl und vor allem
mit den internationalen Bestsellern Was
ich liebte, Die Leiden eines
Amerikaners und Die zitternde Frau.
2010
XXXVII. Sigmund Freud Vorlesung
Moshe Zuckermann
Freuds
Weltsicht und die Theorie vom "Autoritären Charakter"
zur Aktualität der Freudschen Kategorien für die gegenwärtige
Gesellschaftsanalyse
Donnerstag, 6. Mai 2010, 19.30 Uhr
Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090
Wien
Begrüßung: Inge
Scholz-Strasser
Vorstandsvorsitzende
der Sigmund Freud Privatstiftung
Moderation und
Einleitung: Helmut Dahmer
Em.
Universitätsprofessor und Publizist
Eintritt frei, Anmeldung erbeten: office@freud-museum.at bzw. 01-319 15 96-11
Freuds
Weltsicht und die Theorie vom "Autoritären Charakter" - zur Aktualität der Freudschen Kategorien für die gegenwärtige
Gesellschaftsanalyse
Die Synthese der
Freudschen Tiefenpsychologie mit der Marxschen Makrosoziologie bildete die
Grundlage für die Theorie des autoritären Charakters in der klassischen
Kritischen Theorie. Ausgehend von der psychisch bedingten Verinnerlichung von
Herrschaft und der sozialen Spezifizierung der Verinnerlichungsmodi befassten
sich eminente Gelehrte wie Erich Fromm, Max Horkheimer, Theodor Adorno und
Herbert Marcuse mit den politischen Folgen dieses Wirkzusammenhangs. Sie wiesen
den Kausalnexus von psychischen Dispositionen der Autoritätsabhängigkeit und
ihren Auswirkungen auf manifeste Ideologiebildungen nach. Entstanden zu einer
Zeit, als der staatlich gebildete Faschismus in Europa grassierte, wies die
Theorie des autoritären Charakters eine akute Relevanz auf. Abgesehen davon,
dass sie diese Relevanz auch in der Analyse heutiger Politgebilde wahrt, die
sich keinem dezidiert proklamierten Faschismus verschwistert wissen, soll im
Vortrag die Möglichkeit erörtert werden, dass autoritäre Projektionen und
Anbindungen nicht nur unmittelbar Politisches tangieren, sondern sich längst
schon auch – und vornehmlich – in den Bereichen populärer Massenkultur und der
Konsumpraxis im Zeitalter globalisierter
Ökonomie angesiedelt haben.
Moshe Zuckermann ist wissenschaftlicher Leiter der Sigmund
Freud Privatstiftung.
Er wurde 1949 in Tel-Aviv geboren und lebte zwischen 1960 und 1970 in
Deutschland (Frankfurt am Main). Nach der Rückkehr nach Israel Studium der
Soziologie, Politologie und Geschichte an der Universität Tel-Aviv. Prof.
Zuckermann lehrt seit 1990 am Cohn Institute for the History and Philosophy
of Science and Ideas der Tel Aviv University (TAU) und war 2000-2005
Direktor des Instituts für Deutsche Geschichte an der TAU. Seine Forschungsschwerpunkte
sind Geschichte und Philosophie der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften;
Frankfurter Schule; Ästhetische Theorie und Kunstsoziologie; der Einfluss der
Shoah auf die politischen Kulturen Israels und Deutschlands.
Seine Publikationen umfassen u.a. Das
Trauma des “Königsmordes”. Französische Revolution und deutsche Geschichtsschreibung
im “Vormärz”, Frankfurt/M. 1989; Zweierlei Holocaust. Der Holocaust in
den politischen Kulturen Israels und Deutschlands, Göttingen 1998; Gedenken
und Kulturindustrie. Ein Essay zur neuen deutschen Normalität, Berlin &
Bodenheim 1999; Kunst und Publikum. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner
gesellschaftlichen Hintergehbarkeit, Göttingen 2002; Zweierlei Israel?
(mit Hermann Gremliza, Thomas Ebermann und Volker Weiß), Hamburg 2003; Israel
– Deutschland – Israel. Reflexionen eines Heimatlosen, Wien 2006; Zeit
der Lemminge. Aphorismen, Wien 2007; Sechzig Jahre Israel. Die Genesis
einer politischen Krise des Zionismus, Bonn 2009
2009
Carlo Ginzburg
Dantes Blind Spot
Mittwoch, 6. Mai 2009, 19.30 Uhr
Gesellschaft der Aerzte Wien, Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien
2008
Jessica Benjamin
2007
Mark Solms
2006
Leon Botstein
2005
Michel Tort
2004
Leo Bersani
2003
Juliet Mitchell
2002
Sherry Turkle