Psychoanalyse - Literatur - Kultur. Sigmund Freud im Close Reading
Ringvorlesung
Psychoanalyse - Literatur - Kultur
Sigmund Freud im Close Reading
Eine
Kooperation von Sigmund Freud Privatstiftung und Universität Wien
Vorlesung mit vertiefender Lektüre
(5 ECTS-Punkte)
LVA-Leiter_Innen: Wolfgang Müller-Funk, Daniela Finzi
Wintersemester
2011/2012
Lounge des
Sigmund Freud Museums, Berggasse 19, 1090 Wien
jeweils
mittwochs, 17.00 h c.t.
Die von Sigmund Freud begründete Psychoanalyse wurde als Theorie und
Methodik von unterschiedlichsten Disziplinen, so auch der Literaturwissenschaft,
rezipiert. Unhintergehbarer Bestandteil theoretischer Fokalisierungen wie
Trauma, Geschlecht, Gedächtnis und Erinnerung, Alterität und Identität, ist sie
anscheinend untrennbar in den Diskurs der Kulturwissenschaften eingeschrieben.
Auch der von Freud entwickelte Kulturbegriff ist von den Kulturwissenschaften
aufgenommen und operationalisiert worden Gleichzeitig besteht zwischen dem mehr
oder minder radikalen Konstruktivismus vieler gegenwärtiger Kulturtheorien und
der auf einer ‚stabilen‘ Anthropologie errichteten Psychoanalyse Freud’scher
Prägung ein unübersehbares Spannungsverhältnis. Im Rahmen der Ringvorlesung
soll dieses Spannungsverhältnis aus unterschiedlichen Perspektiven und
Disziplinen ausgelotet werden. In jeder Einheit wird ein Text Freuds einem
Close Reading unterzogen. Aufgezeigt wird, wie die Erkenntnisse oder
Methodologie Freuds auch ein (knappes) Jahrhundert nach ihrer Entstehung für
gegenwärtige Fragestellungen urbar gemacht werden können.
Die Ringvorlesung ist in drei Teile unterteilt; nach dem ersten,
einführenden Teil mit drei Sitzungen werden in weiteren drei Sitzungen jene
Arbeiten Freuds vorgestellt, in denen er literarische Texte analysiert bzw.
Texte, die für die Literaturwissenschaft wichtig geworden sind. Darauf folgt
ein größerer Block zu Freuds kulturtheoretischen Schriften.
ORT:Sigmund
Freud Museum, Lounge
Berggasse
19, 1090 Wien
termine jeweils
17:00 c.t.
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Mi, 12.10.2011, Sitzung 1
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Kurz-Vorstellung der Lehrveranstaltung, Kurz-Einführung in Sigmund
Freuds Werk und Close Reading ausgewählter Abschnitten aus Die Traumdeutung (1899)
Wolfgang MÜLLER-FUNK, Institut für Europäische und Vergleichende
Literaturwissenschaft und Daniela FINZI, Sigmund Freud Privatstiftung
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Mi, 19.10.2011, Sitzung 2
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„Über Deckerinnerungen“ und „Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten“ Frank
STERN, Institut für Zeitgeschichte
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Mi, 9.11.2011, Sitzung 3
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„Trauer und Melancholie“
Jeanne Wolff-Bernstein, Sigmund Freud PrivatUniversität
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Mi, 16.11.2011, Sitzung 4
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Der Wahn und die Träume in W.
Jensens ‚Gradiva‘
Wolfgang MÜLLER-FUNK, Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und
Literaturwissenschaft
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Mi, 23.11.2011, Sitzung 5
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„Das Unheimliche“
Anna BABKA, Institut für Germanistik
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Mi, 30.11.2011, Sitzung 6
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„Über die weibliche Sexualität“
Marlen Bidwell-Steiner, Institut für Romanistik
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Mi, 7.12.2011, Sitzung 7
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Totem und Tabu
Moshe ZUCKERMANN, Tel Aviv University
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Mi, 14.12.2011, Sitzung 8
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Massenpsychologie und
Ich-Analyse
Felix de Mendelssohn, Sigmund Freud PrivatUniversität
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Mi, 11.1.2012, Sitzung 9
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Die Zukunft einer Illusion
Susanne HEINE, Institut für Praktische Theologie und Religionspsychologie der
Evangelisch-Theologischen Fakultät
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Mi, 18.1.2012, Sitzung 10
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Das Unbehagen in der Kultur
Herman WESTERINK, Institut für Praktische Theologie und
Religionspsychologie der Evangelisch-Theologischen
Fakultät
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Mi, 25.1.2012, Sitzung 11
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Der Mann Moses und die
monotheistische Religion
Wolfgang MÜLLER-FUNK, Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und
Literaturwissenschaft
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Zwischen Tür und Angel
Zwischen Tür und Angel
Szenische
Intervention von Marius Gabriel mit Maren Rahmann, Doron Rabinovici, Felix de Mendelssohn u.a.
14.12.2011, 19 - 20
Uhr
Sigmund Freud Museum
- Stiegenhaus Berggasse 19
Berggasse 19, 1090
Wien
Eintritt frei,
Anmeldung erbeten: veranstaltung@freud-museum.at
Das Treppenhaus in der Berggasse
19, als Ort, an dem die Lust zum Ausgehen, durch die Verordnung des
Judensterntragens, proportional schwindet. Zwischen Sammelwohnungen und dem
Leben vor dem Haustor hängen geblieben. Ebenfalls in Mänteln stehend, will
dieses Erinnern ein Schlaglicht auf jene Zeit vor 70 Jahren werfen.
Szenische
Andeutungen schaffen eingangs ein Stimmungsbild, das in eine Textcollage über
Formen der Stigmatisierung mündet. Zeitgenössische Erzählungen, Analysen,
Hintergrundberichte, auch Tagebucheinträge kommen unter Mitwirkung von Autoren
und Autorinnen zu Gehör.
Mit einer Auswahl aus den
Werkgruppen Parfums de guerre, Parfum de révolte, Les icônes sont fatiguées des
in Nizza lebenden Yves Hayat, dessen Kunstwerke zwischen Fotografie,
Installation und “erzählender Gestaltung“ angelegt sind, werden von Marius
Gabriel „Schauplätze“ mit 18 Acrylboxen gestaltet. Yves Hayat: “Indem ich
Überlegungen, Verschiebungen, Unterschlagungen benutze, konfrontiere ich
Vergangenheit und Gegenwart, Schönheit und Schrecken, Gleichgültigkeit und
Fanatismus, (...) offen für die Gesellschaft, deren Ausprägungen, ihre Medien,
ihr Internet.“
In der Reihenfolge des
Auftretens:
Elisabeth Jupiter und Felix de Mendelssohn– sich unterhaltend
Maren Rahmann – sich am Akkordeon
begleitend
Doron Rabinovici – lesend
Harald David
– referierend
Eva Dité und
Marius Gabriel
– weitere Texte lesend
Nick Granbacher –
Licht
Marvin Weis – Assistenz
Gesamtkonzept: Marius
Gabriel
Zu
Gehör kommen u.a. Passagen aus den Werken: No, warum nicht? Der jüdische Witz
als Quelle der Lebenskunst, Picus Verlag 2010; Doron Rabinovici:
Instanzen der Ohnmacht, Jüdischer Verlag 2000; Marlene Streeruwitz:
„Narben“ (2011); Robert Sommer: Wie bleibt der Rand am Rand, Mandelbaum
Verlag 2011.
Kafka - das Trauma ein Leben. Psychoanalytische Betrachtungen
Kafka - das Trauma ein Leben
Psychoanalytische
Betrachtungen zu Leben und Werk Franz
Kafkas
Vortrag von Gerhard Rieck
24.11.2011, 19
Uhr
Sigmund Freud
Museum
Eintritt frei,
Anmeldung erbeten: veranstaltung@freud-museum.at
Franz Kafka gilt als einer der
rätselhaftesten und meistinterpretierten Autoren. Seine Texte sind allerdings
geprägt von auffallend häufigen Wiederholungen oft sehr konkreter Motive und
Strukturen. Eine gründliche Analyse und Zusammenführung derselben von einem
psychoanalytischen Standpunkt aus erlaubt es, die behauptete
Rätselhaftigkeit dieser Texte zu reduzieren, den Einblick in
den Zusammenhang von Leben und Werk zu vertiefen und das Geheimnis des
"Kafkaesken" zu einem guten Teil zu lüften. Dann wird auch einsichtiger, warum
bei Kafka eine so große Versuchung besteht, an der vorrangigen Bedeutung seiner
Literatur vorbeizuinterpretieren.
Gerhard Rieck,
geb. 1947, ist Autor zweier Bücher ("Kafka konkret - das Trauma ein Leben" und
"Franz Kafka und die Literaturwissenschaft") und mehrerer Aufsätze zu Kafka,
betreibt seit zehn Jahren das bisher einzige österreichische Web-Portal zu
diesem Dichter (http://members.aon.at/rieck/)
und lebt derzeit als freier Publizist in Wien.
Zwischen den Sprachen, zwischen den Kulturen: Fremdphilologien im europäischen Kontext
Konferenz
20.-22.10.2011
Programm
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Donnerstag, 20. 10. 2011, 12:00 – 13;00 Uhr, Aula/ Campus Uni Wien (Spitalgasse 2, Hof 1.11, 1090 Wien)
Eröffnung: Vizerektorin
Susanne Weigelin-Schwiedrzik (Universität Wien)
Einführung:
Wolfgang Müller-Funk (Wien) und Birgit Wagner (Wien)
Panel 1 13.00-14.45: Imagologie und Konstruktionsformen des Fremden
Davor Dukic (Zagreb): Fremdbilder und ihre
Klassifikation
Clemens Ruthner
(Dublin): Umgangsformen: (koloniale) Konstruktionen des bosnischen ‚Fremden‘ in
österreichischen Texten um 1900
Herbert Van
Uffelen (Wien): Respondenz
Jörg Türschmann
(Wien): Moderation
Panel 2 15:00-16.45: Transdisziplinarität
Isabel Gil
(Lissabon): Langsame Kultur(en). Die Zeitlupe als Postkoloniale Strategie.
Marlen Bidwell-Steiner
(Wien): Travelling Concepts: Diskursive Wiedergänger weiblicher Monstrosität zwischen Fakten und Fiktionen
Jörg Türschmann
(Wien): Respondenz
Anna Babka (Wien):
Moderation
Panel 3 17:00-18:45: Fremdphilologien als Wissenschaft vom Fremden
Michele Cometa (Palermo):
Italien und Deutschland: Geschichte einer Fremdheit?
Marta Wimmer
(Poznan): Trägt Fremdphilologie zum Abbau von Fremdenhass bei? Am Beispiel der
polnischen Germanistik
Birgit Wagner
(Wien): Respondenz
Nicole Kandioler
(Wien): Moderation
ORTSWECHSEL
Sigmund Freud Museum 19:30 – 21:00 Uhr
Begrüßung: Inge
Scholz-Strasser, Direktorin des Sigmund Freud Museums
Keynote: Rado Riha
(Ljubljana): Psychoanalyse und Interkulturalität
Wolfgang
Müller-Funk (Wien): Moderation
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Freitag, 21.10.2011 10:15 – 21:00 Uhr, Sigmund Freud Museum
Panel 4 10.15-12.00: Übersetzung
Dieter Hornig (Paris): Germanistik, Übersetzungswissenschaften und
Übersetzungsstudiengänge in Frankreich
Milka Car (Zagreb): Ästhetisierung der Nation. Prozesse der kulturellen
Übersetzung in Kroatien im 19. Jahrhundert – ein unmögliches Unterfangen?
Johanna Borek
(Wien): Respondenz
Andrea Seidler (Wien):
Moderation
Panel 5 13.15-15.00: Multi-lingualismus
Marton Szilagyi (Wien):
Zwischen den Sprachen und Kulturen: Die deutschsprachigen Werke von einem
ungarischen Klassiker György Bessenyei
Manuel Montesinos Caperos (Salamanca): Spanien, ein multilinguales Land,
aber...
Andrea Seidler (Wien): Respondenz
Sandra Vlasta
(Wien): Moderation
Panel 6 15.15-17.00: Räume in Bewegung
Alexandra Rassidakis (Thessaloniki): Von Inländern und Barbaren: Identitäts- und Alteritätskonzeptionen bei Konstantinos Kavafis und Ilse Aichinger
Renata Cornejo (Ustí nad Labem): „Die Heimat heißt Babylon.“ Zum kreativen Umgang der tschechischen deutsch schreibenden Autoren mit der Sprache
Sandra Vlasta (Wien): Respondenz
Alois Woldan (Wien): Moderation
Lesung
19.30
Teresa Cadete (Lissabon): Sollte der Tempel am Fluss stehen? Über die
Bedeutung von Zwischenräumen
Andrea Seidler
(Wien): Moderation
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Samstag, 22.10.2011, Sigmund Freud Museum
Panel 7 10.00-11.45: Area Studies
Valentina Serra (Cagliari): „Inseln sind Heimat im tieferen Sinne“.
Deutschsprachige Schriftsteller und ihre Reise nach Sardinien
Endre Hárs (Szeged): Literaturengeschichten? Zur Selbstüberwindung der Nationalphilologie.
Maria A.
Stassinopoulou (Wien): Respondenz
Wolfgang Müller-Funk (Wien): Moderation
Panel 8 12.00-13.45: Städte
Mária Gyöngyösi (Budapest): Die Poetik der Stadt im Werk von Rainer Maria
Rilke und Aleksandr Blok
Alfrun Kliems
(Leipzig): Aggressiver Lokalismus – Lokaler Globalismus. Postmoderne
Stadt-Poetiken in Ostmitteleuropa
Alois Woldan
(Wien): Respondenz
Martina Stemberger
(Wien): Moderation
Panel 9 15.00-16.45: Kleine Kulturen und Zentrum-Peripherie
Marjan Bobinac
(Zagreb): Nation(en) auf der Bühne. Zu den Anfängen des neueren kroatischen
Theaters im Kontext der dominanten deutschsprachigen Kultur
António Sousa Ribeiro (Lissabon): Kultur, Interkultur, Transkultur: Über
Grenzen und Grenzziehungen aus (semi)peripherer Sicht
Eva Schörkhuber (Wien): Respondenz
Daniela Finzi
(Wien): Moderation
VeranstalterInnen
der Konferenz sind Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Müller-Funk (Institut für
Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft), Univ.-Prof. Dr.
Birgit Wagner (Institut für Romanistik) und die Sigmund Freud Privatstiftung.
In Zusammenarbeit
mit:
Univ.-Prof. Dr.
Andrea Seidler (Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und
Literaturwissenschaft)
Univ.-Prof. Dr.
Alois Woldan (Institut für Slawistik)
Reflecting Reality. Interviewmarathon
Im Rahmen der Vienna Art Week
Programm:
12:45 Begrüßung durch Robert Punkenhofer, künstlerischer Leiter Vienna Art Week und Inge Scholz-Strasser, Direktorin Sigmund Freud Museum
Interviews:
13:00 Iwajla Klinke
14:00 Behrang Samdszadegan
15:00 Manu Luksch
16:00 Roger Hiorns
17:00 Edgar Honetschläger
18:00 Joseph Kosuth
19:00 Elisabeth von Samsonow
mit Performances von Elisabeth von Samsonow (19:00) und Stephan Lugbauer (20:30)
Folder zum Download (PDF)
When their world falls apart Working with post traumatic children and adults around the world.
Vortrag
When their world falls apart
Working with post traumatic children and adults around the world.
Vortrag von Mooli Lahad
25. 10.2011, 19 Uhr
Sigmund Freud Museum
Eröffnung:
Inge Scholz-Strasser (Sigmund Freud Museum)
Begrüßung:
Daphne Frucht (WIZO)
Abstract:
In my lecture I'll describe the many faces of trauma of children and
adults and the 30 years of experience working with them and with the education
systems in various parts of the world following disasters. I will show examples
of art work by children and will focus on the different manifestations of the
problem among boys and girls Israeli Jewish and Arab children and their
families. Mooli Lahad
Prof Mooli Lahad is a senior Medical Psychologist and the
President and founder of The Community Stress Prevention Center ,the oldest NGO
in Israel that work with children, families and communities post traumatic events. Prof Lahad has 2 PhDs
a former consultant to UNICEF and NATO on civilians coping with disasters and
Resiliency. The author and co-author of over 30 books and numerous articles and
the recipient of 3 vey distinguished professional awards for his work . During
the 2nd Lebanon war and post the war lead an extensive project with
WIZO daycare centers and youth villages to help both children and adults
recover from the war –trauma. His work lead him to Sri Lanka , Turkey,
Mississippi , Japan and many other places post natural disasters.
Close the Eyes
Special Preview des Films von Natalie Zimmerman und Michael Wilson
CLOSE
THE EYES
Vienna between dreams and
waking life
28.
Juli 2011, 19:30
Uhr
Sigmund
Freud Museum
Berggasse 19, 1090
Wien
Eintritt frei,
Anmeldung erbeten unter
veranstaltung@freud-museum.at
Film und Vortrag in
englischer Sprache
Ein fragmentarisches
und poetisches Portrait Wiens, in dem Träume als Ausgangspunkt der Untersuchung
von gegenwärtigen, kulturellen Innerlichkeiten fungieren. Der Film verwebt dabei
verschiedene Stimmen in dem Versuch eine Maschine zu bauen, die das soziale Träumen erwachen lässt
Die Vorführung wird
gefolgt von einer live Musikperformance von Daniel Lercher (Elektroakustik) und
Ingrid Schmoliner (Stimme).
Zimmerman und Wilson
arbeiten seit 1997 zusammen. 2009 veröffentlichten sie ihren ersten
abendfüllenden Film, Silhuette
City – ein cinematisches Essay zur Zeitgeschichte des christlichen
Faschismus in den USA.Mithilfe ihres Gemeinschaftsprojekts, Social Satisfaction
produzierten sie Performances, New Media, Installationen und Fotografien für
eine große Anzahl internationaler Foren wie etwa: dem Miami International Film
Festival, Rotterdam International Film Festival, Moscow International Film
Festival, Chicago Underground Film Festival, Angelika Film Center (NY),
Anthology Film Archive (NY), Cinema Politica Network (Canada), Yerba Buena
Center for the Arts (SF), San Francisco Camerawork, Roxie Theater (SF),
Kunsthalle Düsseldorf, Mediaterra International Art and Technology Festival
(Athens), The New Museum of Contemporary Art (NY) und Los Angeles Contemporary
Exhibitions. Die Fernsehsender Russia Today Television (RT) und Canadian
Broadcast Corporation (CBC) strahlten ihren Film American Crusaders aus.Silhouette City
wurde im Rahmen der Cinepolitics von Press TV im November 2008 gezeigt und
diskutiert.
Zimmerman und Wilson
erhielten unzählige Förderungen und Fellowships von unterschiedlichen
Einrichtungen wie etwa dem Paul Robeson Fund for Independent Media, Yip Harburg
Foundation, LEF Foundation, Eastman Foundation for Film und Headlands Center for
the Arts.
Diese Produktion wurde
durch das 2011 Fulbright fellowship der Austrian-American Educational Commission
und einer Cofinanzierung vom Musuemsquartier/Quartier21 an Natalie Zimmerman
ermöglicht.
socialsatisfaction.org
40 Jahre Sigmund Freud Museum
Open House mit Festvortrag von Otto Kernberg und Unterhaltungsprogramm
Sigmund Freud Museum
Berggasse 19, 1090 Wien
Am 15. Juni 2011 feiert das Sigmund Freud Museum
sein 40-jähriges Jubiläum. Die ehemalige Ordination Sigmund Freuds wurde am 15.
Juni 1971 in Anwesenheit von Anna Freud und Bundeskanzler Bruno Kreisky erstmals
als Museum zugänglich gemacht.
Zu diesem Anlass wird das Haus in der Berggasse 19
am 15. Juni ab 17 Uhr zum Open House mit einem umfangreichen Festprogramm. Der
New Yorker Psychoanalytiker Otto Kernberg hält einen Festvortrag, moderiert von
Martin Engelberg. Betrachtungen des Wiener Analytikers Felix De Mendelssohn
zeigen die wissenschaftlichen Perspektiven psychoanalytischen Denkens in Freuds
Lebens- und Arbeitsräumen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts auf.
Eine Videobotschaft des Bundespräsidenten und
Ansprachen von Bundeskanzler Werner Faymann, Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft würdigen die
Bedeutung des Hauses für Wien und Österreich sowie aus internationaler
Perspektive.
Christoph Wagner-Trenkwitz liest
aus Texten und Briefen Sigmund Freuds, Gerhard Naujoks und Lars Schmid setzen
sich mit den Protokollen der Mittwochabend-Gesellschaft in Form einer
Lecture-Performance auseinander. Roman Krivanek führt Sie durch die Anna
Freud-Räume im Museum.
Für Musik sorgt das Trio des Ensembles Scholem Alejchem unter der
Leitung von Isaak Loberan.
Eine Performance von Christian
Mayer, erarbeitet gemeinsam mit Martin Guttmann (Clegg+Guttmann) präsentierte
die Ergebnisse einer Workshop-Serie mit ExpertInnen aus dem In- und Ausland zur
Neukonzeption des Sigmund Freud Museums, finanziert aus dem Förderprogramm
forMuse des Wissenschaftsministeriums und des Forschungsfonds.
Der Eintritt ist frei, das Museum an diesem Abend
kostenlos zu besichtigen.
Anmeldung erbeten unter: veranstaltung@freud-museum.at
bzw. 01-319 15 96-12
Das Programm im
Detail:
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17:15
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Begrüßung
durch Direktorin Inge
Scholz-Strasser
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Videobotschaft
Bundespräsident Heinz
Fischer
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Rede
Bundeskanzler Werner
Faymann
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Rede
Stadtrat Andreas
Mailath-Pokorny
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Rede
Abg. zum Nationalrat Katharina
Cortolezis-Schlager
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Rede
Franz Kosyna
(Aufsichtsratsvorsitzender Sigmund Freud Privatstiftung)
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Rede
René Alfons Haiden (Präsident
Verein der Freunde des Sigmund Freud Museums, Wien)
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18:30
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Rede
Bezirksvorsteherin Martina
Malyar
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Einleitung Inge
Scholz-Strasser (Sigmund Freud Privatstiftung)
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Rede
Irene
Chambers (Library of Congress, Washington, D.C.)
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Rede
Moshe Zuckermann
(Wissenschaftlicher Leiter Sigmund Freud Privatstiftung)
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19:15
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Einleitung
Martin Engelberg (Wiener
Psychoanalytische Akademie)
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Vortrag
Otto Kernberg: "Some Major
Contemporary Controversies within
Psychoanalysis."
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Famous
Last Words Felix de
Mendelssohn (Beirat Sigmund Freud
Privatstiftung)
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20:30
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Lesung
von Zitaten und Texten Sigmund Freuds durch Christoph Wagner-Trenkwitz im
Museum
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Sonderführung
durch die Anna Freud Räume durch
Roman Krivanek im Museum
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21:00
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Lecture-Performance
„Protokolle der Mittwochsgesellschaft“ durch Gerhard Naujoks und Lars Schmid im
Museum
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Trailer
„A Dangerous Method“ (David Cronenberg) in der
Lounge
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Mit einer performativen
Intervention von Christian Mayer,
konzipiert von Martin Guttmann
(Clegg+Guttmann) und Christian Mayer
Musik: Trio des Ensembles Scholem Alejchen: Yigal Altschuler, Isaak
Loberan und Hanna Melnik
Does Psychoanalysis set Limits?
Authority, Norms, Law,...And Perversion
Symposium 2011 der Freud Research Group (International
Society of Psychoanalysis and Philosophy) in Zusammenarbeit mit der Sigmund
Freud Privatstiftung
25. März 2011, ab 14:00 Uhr
Sigmund Freud Museum
Eintritt frei, Anmeldung erbeten: veranstaltung@freud-museum.at
Was ist „normal“? Was ist pervers?
Wo verläuft die Grenze zwischen moralisch/amoralisch und krankhaft?
Diesen Fragen stellt sich Symposium
„Does Psychoanalysis set Limits? – Authority, norms,
law, …and perversion“ der internationalen Freud Research Group und der Sigmund
Freud Privatstiftung am 25. März ab 14 Uhr im Sigmund Freud Museum.
Die TeilnehmerInnen
aus den Bereichen Psychoanalyse, Philosophische Anthropologie, Literatur- und Kulturwissenschaften
und Religionspsychologie tauschen sich regelmäßig in der internationalen Freud
Research Group aus:
Andreas de Block
(Universität Leuven), Marcus Coelen (Universität München), Tomas Geyskens
(Universität Leuven),), Philippe Van Haute (Universität Nijmegen), Herman
Westerink (Universität Wien).
Als Gastredner des
Symposiums konnten Sergio Benvenuto (National Research Council, Rom) und Irene
Berkel (Universität Wien) gewonnen werden.
Ausgangspunkt dieser internationalen
Frühjahrstagung der Sigmund Freud Privatstiftung ist die Annahme, dass die
Beziehung zwischen Psychopathologie und Philosophischer Anthropologie eine
positive und strukturelle ist. Die Psychopathologie zeigt gleich einer Lupe jene
Mechanismen der menschlichen Psyche, aus denen sich unsere Subjektivität und damit
unsere moralischen Eigenschaften und Verhaltensweisen zusammensetzen. Sigmund Freud
und Jacques Lacan werden als Psychopathologen im moralischen Sinne in den Fokus
des Symposiums gerückt. Von maßgeblichem Interesse dabei sind Über-Ich und
Gesetz, deren Entwicklung, Funktionen und Wechselwirkungen. Schließlich
repräsentiert das Freudsche Über-Ich nicht nur die internalisierte öffentliche
Autorität und Moralität, sondern ebenfalls amoralische Triebe, die sich der
Beschränkung und Normalisierung entziehen: Das moralische Bewusstsein bewegt
sich stets zwischen Perversion und kultureller Moralität.
Befindet sich die zeitgenössische Gesellschaft
auch, wie allerorts beklagt wird, in einer Autoritätskrise, gewinnen doch
Konformität, Normen und Werte an deutlichem Zulauf. Eine psychoanalytische
Perspektive des moralischen Bewusstseins und deren Bedeutung für die moralische
Theorie stellt angesichts dieser Entwicklung eine dringliche Aufgabe dar.
Programm 25 März, Sigmund Freud Museum, Berggasse 19:
Begrüßung: Inge Scholz-Strasser
(Sigmund Freud Privatstiftung)
Moderation und Einführung: Philippe van Haute (Universität Nijmegen) Bio (PDF)
14.00 –
15.00:
Sergio
Benvenuto (CNR Rom) - Does Perversion
need the Law? Bio+Abstract (PDF)
In englischer Sprache
15.15 –
16.15: Panel “Perversion as moral category” Bios + Abstracts (PDF)
- Tomas Geyskens (Universität Leuven)
- Andreas de Block (Universität
Leuven)
- Irene Berkel
(Universität Wien)
In englischer Sprache
Pause
16.45 –
17.45:
Herman
Westerink (Universität Wien) – On moral
responsibility Bio + Abstract (PDF)
In englischer Sprache
18.00 – 19.00:
Marcus Coelen (Universität
München) – Über Überich? Die Frage einer heutigen Universität und ‚ihrer‘
Psychoanalyse Bio+Abstract (PDF)
In
deutscher Sprache
Dormir avec la Raison
Symposion im Institut Francais de Vienne
Programm
Veranstaltungen
Land der Immobilität. Migration und Flucht sowjetischer Juden
Lesung
Land der Immobilität. Migration und Flucht sowjetischer Juden. Vladimir Vertlib liest aus seinen Texten. Moderation: Wolfgang Müller-Funk. Im Rahmen des Workshops "Die Reisen der Freudes: Visuelle und interkulturelle Erfahrungsgeschichten". 22.3. 2012, 19 Uhr im Sigmund Freud Museum Veranstaltungen
XXXVIII. Sigmund Freud Vorlesung
Sigmund Freud Vorlesung
XXXVIII. Sigmund Freud Vorlesung. Siri Hustvedt:Freud's Playground: Some Thoughts on the Art and Science of Subjectivity and Intersubjectivity". Moderation: Andrea Bronner. Oesterreichische Nationalbank, 6. Mai 2011, 18:00 Uhr mehr...
„Zwischen Tür und Angel“
szenische Intervention
"Zwischen Tür und Angel" Szenische Intervention von Marius Gabriel mit Maren Rahmann, Doron Rabinovici, Ruth Beckermann u.a. 14.12. 2011, 19 Uhr im Sigmund Freud Museum - Stiegenhaus Berggasse 19 mehr...
Ringvorlesung Psychoanalyse - Literatur- Kultur
Einführungsveranstaltung
Psychoanalyse - Literatur - Kultur Ringvorlesung der Universität Wien und der Sigmund Freud Privatstiftung. Sitzung 7 mit Moshe Zuckermann (Tel Aviv University) am 7.12. 2011, 17:00 c.t. im Sigmund Freud Museum mehr...
Gerhard Rieck: Kafka - das Trauma ein Leben
Vortrag
Kafka - das Trauma ein Leben. Vortrag von Gerhard Rieck. 24.11.2011, 19 Uhr, Sigmund Freud Museum. mehr...
PANGAEA Art Collection for World Peace
Präsentation
PANGAEA Art Collection for World Peace. Premiere: 18.11.2011, 18 Uhr, Sigmund Freud Museum. mehr: Idea Society. eine Veranstaltung der Idea Society
VIENNA ART WEEK 2011. Reflecting Reality
Interviewmarathon
REFLECTING REALITY. Interviewmarathon im Rahmen der Vienna Art Week. 14.11.2011, 12:45 - 19:00 Uhr, Sigmund Freud Museum. mehr
Zwischen den Sprachen, zwischen den Kulturen
Konferenz
Ringvorlesung Psychoanalyse - Literatur- Kultur
Einführungsveranstaltung
Psychoanalyse - Literatur - Kultur Ringvorlesung der Universität Wien und der Sigmund Freud Privatstiftung. Sitzung 1 mit Wolfgang Müller-Funk und Daniela Finzi am 12.10. 2011, 17:00 c.t. im Sigmund Freud Museum mehr...
When their world falls apart
Konferenz
When their world falls apart. Working with post traumatic children and adults around
the world. Vortrag von Mooli Lahad 25.10.2011, 19 Uhr Sigmund Freud Museum mehr...
Nähe Verbot Ordnung - Buchpräsentation
Buchpräsentation
Nähe Verbot Ordnung. Buchpräsentation des Bandes zur gleichnamigen Tagung im Sigmund Freud Museum (2010) von Irene Berkel (Hg.). Sigmund Freud Museum, Oktober 2011
40 Jahre Sigmund Freud Museum
Vortrag
40 Jahre Sigmund Freud Museum: Open House mit Festvortrag von Otto Kernberg, Beiträgen von Moshe Zuckermann, Irene Chambers, Felix De Mendelssohn u.a. Reden von Bundeskanzler Werner Faymann, Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny u.a.
Sigmund Freud Museum, 15. Juni 2011, ab 17 Uhr mehr...
proprium: Zur Bedeutung des Eigennamens
Vortrag
proprium: Zur Bedeutung des Eigennamens bei Sigmund Freud. Vortrag von Liliane Weissberg, Fulbright-Freud Visiting Lecturer of Psychoanalysis. Sigmund Freud Museum, 11. Mai 2011, 19 Uhr
Does Psychoanalysis set limits?
Symposium
Does Psychoanalysis set Limits? Authority, Norms, Law,....and Perversion. Symposium der Freud Research Group. Sigmund Freud Museum, 25. März 2011, ab 14 Uhr mehr...
Jay Geller: A Citation of Two Tails
Vortrag
Jay Geller: A Citation of Two Tails: a Freudian Parapraxis and the Jewish Origins of Sublimation. Vortrag in englischer Sprache. Sigmund Freud Museum, 14. April 2011, 18 Uhr
Eröffnung "A View from Outside-Reloaded"
Eröffnung
Ann-Sofi Sidén: The Wigmakers Visit. Eröffnung der Installation im Rahmen von "A View from Outside - Reloaded". In Anwesenheit der Künstlerin. Sigmund Freud Museum, 17. März 2011, 17 Uhr
Das Psychoanalytische Subjekt und die Gegenbewegung der Engel
Vortrag
"Das Psychoanalytische Subjekt" und "Die Gegenbewegung der Engel". Buchpräsentation von Felix de Mendelssohn. mit Franz Schuh Sigmund Freud Museum, 25. Februar 2011, 19 Uhr Veranstaltungen
Buddha, Freud und Falco
Vortrag
Buddha, Freud und Falco - szenische Aufstellungen im kollektiven Bewusstseinsfeld. Buchpräsentation von Peter Klein. Sigmund Freud Museum, 27. Jänner 2011, 19 Uhr...Veranstaltungen
In der Kinderkrippe von Anna Freud
Vortrag
In der Kinderkrippe von Anna Freud. Arbeit und Forschung an der Jackson-Krippe. Vortrag von Roman Krivanek. Sigmund Freud Museum, 19. Jänner 2011, 19 Uhr
Freud non-européen. Geopsychanalyse
Vortrag
Freud non-européen. Geopsychanalyse. Vortrag von Elisabeth Roudinesco, moderiert von Rubén Gallo. In französischer Sprache. Institut Francais de Vienne, 12. Jänner 2011 19 Uhr mehr...
XXXIX. Sigmund Freud Vorlesung
XXXIX. Sigmund Freud Vorlesung Peter Bieri: Sich erkennen durch erzählen. 6.5. 2012, Festsaal Gesellschaft der Ärzte - Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien
Freud and the Non-European
Buchpräsentation und Vortrag
Freud and the Non-European Buchpräsentation von Rubén Gallo und Vortrag von Alexander Etkind. Sigmund Freud Museum, 11. Jänner 2011 19 Uhr mehr...
Propaganda! Public Relations in Analyse
Podiumsdiskussion
Propaganda!
Public Relations in Analyse Podiumsdiskussion zum
Buch „Propaganda“ von Edward Bernays. Mit Hannes Haas, Peter Menasse und Frank Stern. Sigmund Freud Museum, 30. November, 19 Uhr mehr
Vienna Art Week - Artist's Talk
Podiumsdiskussion
Vienna Art Week - Artist's Talk. Mit Susan Hefuna, Elisabeth von Samsonow und Jeanne Wolff Bernstein. Moderation: Hans-Otto Thomashoff. Sigmund Freud Museum, 20. November, 19:00 Uhr
Mère Folle
Filmpräsentation
Mère Folle. Präsentation des Films von Mieke Bal und Michelle Williams Gamaker. Multilingual mit englischen Untertiteln. Mit Mieke Bal und Francoise Davoine. Moderation: Andrea Braidt. Sigmund Freud Museum, 12. November, 19 Uhr
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Geld und Seele
Internationale Konferenz
Geld und Seele. Internationale Konferenz mit (u.a.) Alain Deneault, Noam Yuran, Marcel Drach, Thomas Druyen Buchpräsentation mit Eva Illouz und Felix De Mendelssohn.
Sigmund Freud Museum, 15. Oktober
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Erfolg Geld und Seele
Podiumsdiskussion
Erfolg Geld und Seele. Podiumsdiskussion mit Gabriele Fischer, Regina Jankowitsch, Ulla Konrad und Josef Mantl. Moderation: Claus Reitan. Sigmund Freud Museum, 11. Oktober, 19:00 Uhr
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Ein weit auseinanderliegender Inblick
Selbstzeugnisse aus der Sammlung Prinzhorn
Ein weit auseinanderliegender Inblick. Selbstzeugnisse aus der Sammlung Prinzhorn. Mit Christoph Grissemann und Monika Ankele
Sigmund Freud Museum, 31.Mai, 19:00 Uhr
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Philosophy and the Clinic of the Death Drive
Vortrag in englischer Sprache
Philosophy and the Clinic of the Death Drive. Vortrag in englischer Sprache von Steven Miller.
Sigmund Freud Museum, 27.Mai, 19:00 Uhr
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Ausweitung der Markenzone
Vortrag
Ausweitung der Markenzone - Zu den Layoutstrategien des Internationalen Psychoanalytischen Verlages. Vortrag von Christof Windgätter.
Sigmund Freud Museum, 21.April, 19:00 Uhr
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Kunst und Deutung
Podiumsdiskussion
Kunst und Deutung
Podiumsdiskussion mit Peter Pakesch, Rainer Metzger, Stephan Rudas und Hans-Otto Thomashoff
Sigmund Freud Museum, 15.April, 19:00 Uhr
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NÄHE VERBOT ORDNUNG
Internationale Tagung
NÄHE VERBOT ORDNUNG
Internationale Tagung
mit Festvortrag von John Borneman
Sigmund Freud Museum
25.-27.3.2010
mehr...
Konversationslexikon
Buchpräsentation Michaela Spiegel:
Konversationslexikon des Instituts für Heil und Sonderpädagogik
Einleitende Worte: Rainer Metzger
21. Jänner 2010, Sigmund Freud Museum
Wie weitermachen mit Sigmund Freud?
Anmerkungen eines Nicht-Psychoanalytikers
Wie weitermachen mit Sigmund Freud? Anmerkungen eines Nicht-Psychoanalytikers
Vortrag und anschließende Diskussion mit Jan Philipp Reemtsma
Sigmund Freud Museum
Donnerstag, 10.12.2009, 19.30 Uhr
Freud's Mexican Antiquities
Psychoanalysis and Human Sacrifice
Vortrag in englischer Sprache von Rubén Gallo
(Fulbright-Freud Visiting Lecturer)
2. Dezember 2009, 19 Uhr
Sigmund Freud Museum
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Die Macht der Monotheismen
Psychoanalyse und Religionen
Internationale Tagung
29.-31. Oktober 2009
Atrium der Österreichischen Beamtenversicherung
Grillparzerstraße 14, 1010 Wien
Programm+Info
Gedenken an Sigmund Freud
zum 70. Todestag
Gedenkabend mit Stadträtin Sonja Wehsely und Festvortrag "Psychoanalyse als weltliche Religion" von Felix de Mendelssohn
23. September 2009, 19 Uhr
Sigmund Freud Museum
mehr (PDF)
Freud and the Non-European
Ein Dialog zwischen Alexander Etkind und Rubén Gallo (in englischer Sprache)
Dienstag, 11.1.2011, 19 h, Sigmund Freud Museum:
Begrüßung: Inge Scholz-Strasser, Direktorin Sigmund Freud Museum
Moderation: Felix de Mendelssohn
Die Autoren Alexander Etkind und
Rubén Gallo präsentieren ihre Vorträge „Freud and Russia“ und „Freud and Mexico“
über Psychoanalyse außerhalb Europas. Anschließend diskutieren sie die Rolle
der Psychoanalyse in nichteuropäischen Kulturen und den Austausch zwischen
Freudscher und postkolonialer Theorie.
„Freud and Russia“: Die frühe
Bekanntheit, die Sigmund Freud in Russland genoss, geht auf sein langjähriges
Interesse für dieses Land. Alexander Etkind, der mit seinem 1996 erschienenen Werk
Eros of the Impossible eine Geschichte
der Psychoanalyse in Russland vorgelegt hat, stellt in seinem Vortrag Freuds
über verschiedene Texte verstreute Analysen der revolutionären Situation in
Russland vor.
„Freud and Mexico“: Rubén Gallo,
Verfasser des kürzlich erschienenen Buches Freud’s Mexico: Into the Wilds of Psychoanalysis,
zeigt in seinem Beitrag die erstaunliche Rezeption psychoanalytischer Ideen in
Mexiko in den 1920er Jahren auf: jenen Jahren, als Intellektuelle und
KünstlerInnen aus der ganzen Welt Mexico-City ansteuerten, auf der Suche nach
einem Heilmittel gegen die Traumata des Alten Kontinenten.
Alexander Etkind lehrt Russische Literatur
und Kulturgeschichte an der Universität Cambridge und ist Fellow am dortigen
King’s College. Seit 2010 leitet er die Forschungsgruppe Memory at War: Cultural Dynamics in Poland, Russia,
and Ukraine in Cambridge. Er hat mehrere
Bücher veröffentlicht, darunter . Eros of the Impossible: The History of
Psychoanalysis in Russia (1996),
das in mehrere Sprachen übersetzt wurde, darunter auch Deutsch, demnächst
erscheint Internal Colonization. Russia’s Imperial Experience.
Rubén Gallo ist Mitglied des Beirats der Sigmund Freud Privatstiftung und unterrichtete
2009/10 als Fulbright-Freud Visiting Lecturer of Psychoanalysis an der
Universität Wien. Er ist Associate Professor für spanische und portugiesische
Sprache und Direktor des Studienprogramms für Lateinamerikanische Studien der
Princeton University. 2010 erschien sein Buch Freud’s Mexico: Into the Wilds of Psychoanalysis. Zu seinen
weiteren englischsprachigen Publikationen zählen Mexican Modernity: The Avant-Garde and the Technological Revolution und
New Tendencies in Mexican Art (2004) sowie der von ihm herausgegebene The Mexico City Reader (2004), der auch
ins Französische und Spanische übersetzt wurde.
Anschließend reichen unsere Partner mexikanische Erfrischungen
 
Mittwoch,
12.1.2011, 19 h, Institut Français de Vienne:
Vortrag von Elisabeth Roudinesco (in Französisch)
Freud non-européen. Géopsychanalyse
(Freud nichteuropäisch. Geopsychoanalyse)
Begrüßung:
Philippe Noble, Direktor Institut Français de Vienne
Moderator:
Rubén Gallo
Dieser Vortrag zeigt die
beiden erforderlichen Bedingungen für die geographische Ausbreitung der
Psychoanalyse auf: Es handelt sich dabei einerseits um einen bereits im Vorfeld
erfolgten Aufbau eines psychiatrischen Wissens: einer Wahrnehmung von Wahnsinn,
die nicht länger auf der Vorstellung von mentaler Krankheit als Besessenheit
göttlicher Herkunft basiert. Zum anderen ist die Existenz eines Rechtsstaates
von Nöten, der die freie Ausübung von Therapien, die sich der Methode der
Übertragung bedienen, sichert. Die kulturellen Differenzen und
Mentalitätsunterschiede sind für die Einführung der Psychoanalyse in einem Land
weniger ausschlaggebend als die beiden angeführten Bedingungen. Im Vortrag
werden unterschiedliche Situationen analysiert: der lateinamerikanische
Kontinent als Spiegel Europas, die anderen Kontinente in konfliktgeladener oder
konfliktfreier Beziehung mit Europa. Handelt es sich um eine Ausbreitung oder
aber Kolonisierung?
Élisabeth
Roudinesco lebt als
Psychoanalytikerin in Paris und zählt zu den führenden HistorikerInnen der
Psychoanalyse. Sie unterrichtet and der Ecole doctorale du département d’histoire de
l’Université Paris VII-Denis-Diderot und der École pratique des hautes études
(EPHE). Ihre Werke wurden in 30 Sprachen übersetzt. Sie ist Präsidentin der Société
internationale d’histoire de la psychiatrie et de la psychanalyse (SIHPP) und Mitglied des
wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift History of Psychiatry.
Mère Folle - Österreichpremiere des Films von Mieke Bal und Michelle Williams Gamaker
multilingual mit englischen Untertiteln
Im Anschluss Gespräch mit Mieke Bal und Françoise Davoine
Moderation: Andrea Braidt .
12. November 2010, 19 Uhr
Sigmund Freud Museum
Berggasse 19, 1090 Wien
Eintritt frei, Anmeldung erbeten: veranstaltung@freud-museum.at
Der Spielfilm Mère folle basiert auf der gleichnamigen, 1998 veröffentlichten Erzählung der französischen Psychoanalytikerin Françoise Davoine. Auf poetische Weise inszeniert er zum einen die Konfrontation zwischen der Psychoanalytikerin Françoise
und ihren traumatisierten PatientInnen, zum anderen die Begegnung
unserer zeitgenössischen Welt mit mittelalterlichen Narren und
Närrinnen. Das Besondere am Film ist die positive Darstellung dieser
„verrückten“ (psychotischen) Personen; auch die Interaktion zwischen
Gesunden und Kranken – „Normalen“ und „Gestörten“ – wird als für beide
Seiten konstruktive Beziehung repräsentiert: Beide können von
dem/der/den jeweils „Anderen“ lernen. Als Verbindungsglieder fungieren
dabei die mittelalterlichen Figuren: Selbst nicht „verrückt“, schlüpfen
sie in die Rolle von Narren und Närrinnen und bringen die binäre
Zuordnung von Normalität und Anormalität ins Wanken: Was schließlich ist
Verrückt-Sein, inwiefern differiert es vom Verrückt-Spielen, und wie
kann das eigene Sein gespielt werden?
Mieke Bal:
Die niederländische Kulturtheoretikerin zählt zu den wichtigsten
zeitgenössischen TheoretikerInnen der Kulturwissenschaften. Seit 1991
unterrichtet sie als Professorin für Literaturtheorie an der Universität
Amsterdam und war dort ab 1993
als Gründungsrektorin des Amsterdamer Instituts für
Kulturwissenschaften (Amsterdam School for Cultural Analysis, Theory and
Interpretation (ASCA)) tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte reichen von
biblischer und klassischer Antike bis zur Geschichte des 17.
Jahrhunderts sowie zeitgenössischer Kunst und Literatur, Narratologie,
Feminismus und Migrationskultur. Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen
zählen A Mieke Bal Reader (2006), Travelling Concepts in the Humanities (2002) und Narratology (2009, 3. Aufl.).Mieke
Bal tritt außerdem als Kuratorin und Video-Künstlerin in Erscheinung,
ihre experimentellen Dokumentarfilme über Migration umfassen die
Videoarbeiten A Thousand and One Day und Colony sowie die Installation Nothing is Missing.
Françoise Davoine:
Die französische Psychoanalytikerin praktiziert in Paris, wo sie auch
ein Seminar an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales leitet.
In ihren Büchern vermischt sie Fiktion mit Theorie und Fallstudien, um
neue Zugänge auf die Psychoanalyse als Sozialwissenschaft zu
ermöglichen. Zu ihren Titeln zählen Don Quichotte, pour combattre la Mélancolie (2008), History Beyond Trauma (mit Jean-Max Gaudillière, 2004), Mère Folle (1998) und Folie Wittgenstein (1992). Sie wurde u.a. ins Englische, Spanische und Finnische übersetzt. Als Autorin der Erzählung Mère Folle hat sie auch maßgeblich an der Erstellung des Drehbuchs mitgewirkt; im Film spielt sie sich selbst.
Propaganda! Public Relations in Analyse
Podiumsdiskussion zum Buch „Propaganda“ von Edward Bernays
Dienstag, 30.11.2010, 19 Uhr
Sigmund Freud Museum
Berggasse 19, 1090 Wien
Eintritt frei, Anmeldung erbeten: veranstaltung@freud-museum.at
Teilnehmer:
Hannes Haas (Universität Wien, Vizedekan der Fakultät für Sozialwissenschaften)
Peter Menasse (Gesellschafter Communication Matters)
Frank Stern (Universität Wien, Institut für Zeitgeschichte)
Moderator:
Nikolaus Schobesberger (Sigmund Freud Privatstiftung)
„Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Menschen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften.“
1928 veröffentlicht Sigmund Freuds Neffe Edward Bernays in New York sein Werk „Propaganda“, eine zentrale Schrift der Öffentlichkeitsarbeit, die Bernays’ Bedeutung als Schöpfer der Public Relations begründet. Der oben zitierte Einstiegssatz in das Buch gibt bereits die Richtung von Bernays’ Werk vor, in dessen Verlauf er den Begriff Propaganda hinter sich lässt und die Beeinflussung der öffentlichen Meinung mit dem heute üblichen Begriff „Public Relations“ übertitelt. Geschicktes Nutzen der sich bietenden technischen Möglichkeiten, verknüpft mit den Erkenntnissen aus Psychoanalyse und Massenpsychologie, und Vernetzung der eigenen Anliegen mit den aufkeimenden organisierten Interessensgruppen kennzeichnen die Arbeit Bernays’. Der vernetzte Bürger als Zentrum der Macht, die Übermacht der Ökonomie über die Politik und das schrittweise Beschränken staatlichen Handelns auf Kernbereiche – diese bis heute diskutierten und als aktuell wahrgenommenen Trends machte er schon 1928 fest und stellte sie in das Zentrum seiner Beschäftigung mit gesellschaftlicher Informations- und Deutungshoheit.
Edward Bernays, 1891 als Neffe von Sigmund Freuds Ehefrau Martha in Wien geboren und 1892 mit seinen Eltern in die USA ausgewandert, unterstützte Freud bei der Publikation seiner Schriften in den Vereinigten Staaten. Für sich selbst schuf er die Berufsbezeichnung „Public Relations Berater“ und arbeitete für unterschiedlichste Interessensvertretungen und Unternehmen. Zu seinen wirksamsten Einfällen zählt die Verknappung des Begriffs „Multiple Sklerose“ auf die heute gängige Abkürzung „MS“, um eine Bewusstseinskampagne für diese Nervenerkrankung zu starten.Um den Zigarettenkonsum bei Frauen zu steigern, stattete Bernays Models mit Zigaretten der Marke „Lucky Strike“ aus, ließ sie als Frauenrechtlerinnen einen Protestmarsch durch New York abhalten und erklärte, sie würden „Fackeln der Freiheit“ entzünden, als sie ihre Zigaretten rauchten. Bernays’ Einfluss reichte in den 1930er Jahren bis nach Europa - mit tragischen Konsequenzen: So gilt Josef Goebbels als begeisterter Leser von Bernays’ erstem Werk „Crystallizing Public Opinion“. Bernays selbst bestätigte diese Geschichte in seinen Memoiren 1965 und zeigte sich geschockt über diesen Umstand. Er äußerte die Meinung, dass der Judenhass des NS-Regimes nicht auf einem emotionalen Ausbruch, sondern auf gesteuerter Propaganda basierte. Auch nach seinem Tod 1995 wird sein Werk kontrovers diskutiert, den Einen gilt er as „The Father of Spin“, den Anderen als Advokat der gezielten Manipulation öffentlicher Meinung, im Guten wie im Schlechten.
Erfolg, Geld und Seele
ExpertInnengespräch
Erfolg, Geld und Seele
ExpertInnengespräch am 11.10.2010, 19 Uhr
Sigmund Freud Museum
Berggasse 19, 1090 Wien
Im Vorfeld der internationalen Konferenz Geld und Seele (Freitag, 15. Oktober
2010) lädt die Sigmund
Freud Privatstiftung am Montag, 11. Oktober 2010, ab 19 Uhr zu einem Gespräch mit
ExpertInnen aus den Bereichen
der Ökonomie, Medizin und Psychologie in das Sigmund Freud Museum. Während die Konferenz am
15. Oktober das komplexe Verhältnis von Geld und Seele aus unterschiedlichen
wissenschaftlichen Disziplinen und Theoriebildungen beleuchtet, rückt im
Podiumsgespräch die lebensweltliche Relevanz dieses Spannungsfeldes ins Zentrum.
Dabei soll der Preis, den die Menschen bereit sind, für Geld, Erfolg und Glück
zu zahlen, hinterfragt werden.
Moderiert von Claus Reitan (Die Furche)
diskutieren Gabriele Fischer, Regina Jankowitsch, Ulla Konrad, und Josef Mantl.
Anmeldung: veranstaltung@freud-museum.at,
01-319 1596-12
Die Podiumsdiskussion stellt die Bedeutung des
(finanziellen) Erfolges und die Anstrengungen, die dafür unternommen werden, in
den Mittelpunkt: ManagerInnen, UnternehmerInnen, Angestellte mit hohem
Erfolgsdruck, aber zunehmend auch Angehörige des so genannten
wissenschaftlichen Prekariats, sind nur allzu oft bereit, ihre Gesundheit aufs
Spiel zu setzen. Menschen verschleppen Erkrankungen, nehmen legale und illegale
Aufputschmittel, um noch härter an ihrem Erfolg arbeiten zu können, und verzichten
auf Krankenstand und Urlaub: Eine Fachärztin für Psychiatrie, eine Gesundheitspsychologin,
ein Coach und ein erfolgreicher Unternehmer erörtern diese Problematik aus
fachlicher und persönlicher Perspektive und bringen Sichtweisen aus
Suchttherapie, Coaching und erfolgreichem Management in die Diskussion ein.
TeilnehmerInnen:
Univ.-Prof. Dr. med. Gabriele Fischer
Leiterin der
Drogenambulanz/Suchtforschung an der Medizinischen Universität Wien; Vorsitzende
Universitätsrat Med. Universität Innsbruck
Dr. Regina Jankowitsch, M.A.
Coach
Mag. Ulla Konrad
Klinische Psychologin und
Gesundheitspsychologin
Mag. Josef Mantl, M.A.
Unternehmer
(Mantl Feldgrill Group)
Moderator: Claus Reitan
Chefredakteur Die Furche
Die
Podiumsdiskussion findet im Vorfeld der Konferenz „Geld und Seele“ statt:
Geld und Seele
Internationale
Konferenz
15.
10.2010, Sigmund Freud Museum
10.30-20.00
Uhr
Geld und Seele
Internationale Tagung
Sigmund Freud Museum, 15.10.2010
Kaum ein Objekt des täglichen Gebrauchs zieht
solche Aufmerksamkeit und Begehrlichkeiten auf sich wie das Geld. Steht ‚Seele’
für den ureigenen inneren Reichtum, so wird ‚Geld’ als Ausdrucksmittel für
äußeren Reichtum gehandhabt. Gleichzeitig fungiert es als Tausch-,
Kommunikations- und Bindungsmittel. Der deutsche Philosoph und Soziologe Georg Simmel
erkannte schon 1900 in „Die Philosophie des Geldes“ die Bedeutung von Geld als
Selbstzweck. Obwohl wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben, dass Armut
nicht unglücklich, Reichtum nicht glücklich machen muss, wird auch heute der
Besitz von Geld als Garant für seelisches Wohlbefinden verstanden. Tatsächlich
ist das Verhältnis von „Geld und Seele“ einerseits, von ökonomischem Handeln
und emotionalen Faktoren andererseits, höchst komplex und erfordert eine
mehrdimensionale Sicht und Analyse.
Die Konferenz im Sigmund Freud Museum geht diesem
Spannungsfeld von „Geld und Seele“ daher aus unterschiedlichen Perspektiven und
Disziplinen – Soziologie, Philosophie, Psychoanalyse, Psychologie,
Wirtschaftswissenschaft und Vermögensforschung – nach. Das erste Panel (in
englischer Sprache) liefert einen historischen Abriss über die
unterschiedlichen philosophischen, ökonomischen und psychoanalytischen
Theoriebildungen zu den beiden Gegenständen und ihren möglichen Verbindungen.
Der Bogen wird von Aristoteles über Marx, Simmel und Freud hin zu Ansätzen der
Heterodoxen Ökonomie geschlagen. Die Beiträge des zweiten Panels (in deutscher
Sprache) hingegen sind anwendungsorientiert ausgerichtet und stellen die
Bedeutung von psychologischen Kategorien und Tendenzen für die Dynamik von
Finanzmärkten vor. Sie liefern Einblicke in die Welt von Multimilliardären,
entwickeln einen neuen Vermögensbegriff und skizzieren die Auswirkungen gegenwärtiger
globaler Mythen auf die Verfasstheit der zeitgenössischen Seele. Im dritten
Panel (in englischer Sprache) wird den Verflechtungen des Ökonomischen und des
Emotionalen in Form einer Buchvorstellung und Podiumsdiskussion nachgegangen.
Eva Illouz diskutiert ihr Werk Saving the
Modern Soul. Therapy, Emotions and
the Culture of Self-Help (2008) und den Siegeszug des therapeutischen
Diskurses.
Programm
Freitag 15. Oktober 2010, Sigmund Freud Museum
Panel 1, 10.30 – 13:00: Philosophie
des Geldes, Psychoanalyse des
Geldes
(in
englischer Sprache)
Moderation:
Wolfgang Müller-Funk (Universität
Wien)
Alain
Deneault (Université de Montréal): “Money as Cultural
Preconscious. Crossed
Lectures on Sigmund Freud and Georg Simmel“ (Das Geld als kulturelles
Vorbewusstes. Gekreuzte Lektüren von Sigmund Freud und Georg Simmel) Abstract und Bio (PDF)
Noam
Yuran (Tel
Aviv University):
“Money as Repression. Views from Psychoanalysis and Heterodox Economics“ (Geld als Verdrängung.
Ansichten aus Psychoanalyse und heterodoxer Ökonomie) Abstract und Bio (PDF)
Marcel Drach (Université de Paris VII): „The
Two Souls of Money“ (Die beiden Seelen des Geldes) Abstract und Bio (PDF)
Mittagspause
Panel 2, 15:00 – 17:30: Kredit, Credo, Krise
(in
deutscher Sprache)
Moderation:
Helmut Berg
Thomas Oberlechner (Faculty for Psychology,
Webster University Vienna)
: „Investment Skill
Confidence and the Financial Crisis: Contributions from Social and Economic
Psychology“ (Selbsteinschätzung bei Investment-Entscheidungen und die
Finanzkrise: Beiträge aus der Sozialen und Ökonomischen Psychologie) - in englischer Sprache Abstract und Bio (PDF)
Thomas Druyen (Sigmund Freud
PrivatUniversität): „Mythen des Reichtums - Skizzen einer neuen
Vermögenswissenschaft“ (Myths of Fortune – Outlines of a new Science of Ethical
Wealth) Abstract und Bio (PDF)
Carlo
Strenger (Tel
Aviv University):”’Just
Do it!’ – Globaler Mythos und Seelische Realität” („Just Do it!” – Global Myth
und Psychic Reality) Abstract und Bio (PDF)
Panel 3, ab 18:30: Die
Errettung modernen der Seele
(in
englischer Sprache)
Diskussion
mit Eva Illouz (The Hebrew
University of Jerusalem) zu ihrem letzten Buch Saving the Modern Soul: Therapy, Emotions, and the Culture of Self-Help
(2008; Die Errettung der modernen Seele.
Therapien, Gefühle und die Kultur der Selbsthilfe, 2009) Abstract und Bio (PDF)
TeilnehmerInnen:
Felix de Mendelssohn (Sigmund Freud
Privatuniversität Wien); Simon Severino
(Vienna Consulting Group)
Moderation:
Noam Yuran
15. Oktober 2010, Sigmund Freud
Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
Anmeldung: office@freud-museum.at
„Ein weit auseinanderliegender Inblick“
Selbstzeugnisse von Frauen aus der Sammlung Prinzhorn.
Vortrag von Monika Ankele und Lesung von Christoph
Grissemann
Montag,
31. Mai 2010, 19:00 Uhr
Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
Eintritt frei, Anmeldung erbeten:
office@freud-museum.at, 01-319 15
96-11
Zur Vorstellung des
Buches „Alltag und Aneignung in Psychiatrien um 1900. Selbstzeugnisse von
Frauen aus der Sammlung Prinzhorn.“ (Böhlau Wien/Köln/Weimar 2009) von Monika
Ankele
Abstract:
„Ich wollte, mein Haushalt wäre
nicht so schön gehalten, dann würde man mich als Frau auch mehr vermissen“,
schrieb Marta Kalchreuter als Patientin der Psychiatrischen Klinik Tübingen in
einem Brief an ihren Ehemann. Für ihr 2009 im Böhlau Verlag Wien
veröffentlichtes Buch „Alltag und Aneignung in Psychiatrien um 1900.
Selbstzeugnisse von Frauen aus der Sammlung Prinzhorn“ recherchierte Monika
Ankele in der ehemaligen Lehrsammlung der Psychiatrischen Universitätsklinik
Heidelberg – der heutigen Sammlung Prinzhorn – Briefe, Notizen, Zeichnungen
sowie textile Arbeiten von Patientinnen psychiatrischer Anstalten.
Eindrucksvoll zeigt die Autorin, welchen Stellenwert unter den Gegebenheiten
dieser Institutionen gewohnte Praktiken und Handlungsweisen wie sich kleiden,
essen, arbeiten oder wohnen im alltäglichen Tun oder in der Erinnerung der
Frauen einnehmen konnten. Die Ergebnisse ihrer Forschungen wurden vom
österreichischen Bundesministerium für Frauen und Öffentlichen Dienst mit dem
Käthe-Leichter-Preis für Frauenforschung, Geschlechterforschung und
Gleichstellung in der Arbeitswelt sowie von der Stadt Wien mit dem Doc.Award
ausgezeichnet. Die ausgewählten und von Christoph Grissemann vorgetragenen
Texte aus dem Buch wird Monika Ankele in den Kontext ihrer Forschungsarbeit
einbetten und kommentieren.
Christoph Grissemann
Fernseh- und Radiomoderator („Willkommen Österreich“, ORF;
„Salon Helga, FM4), Kabarettist, Schauspieler
Monika Ankele
Historikerin, arbeitet als freie Wissenschaftlerin,
Kunstvermittlerin (MUMOK Wien) und Künstlerin („Schwestern Brüll“)
Philosophy and the Clinic of the Death Drive
Vortrag in Englisch
Vortrag von Steven Miller in englischer Sprache
27. Mai, 19 Uhr im Sigmund Freud Museum
Anmeldung erbeten: office@freud-museum.at, 01-319 15 96-11
Philosophy
and the Clinic of the Death Drive
Because of its
speculative method, Beyond the Pleasure
Principle is known as Freud’s most overtly philosophical work. The
psychoanalyst’s reflections on life and death situate his work within the tradition
of Empedocles, Spinoza, Schopenhauer, and Nietzsche. However, an attentive
reading of the text shows that Freud’s intention was not philosophical at all.
The goal of his wandering meditations was not to establish a method to judge
the legitimacy of human knowledge, but rather to assert that psychoanalysis can
and must begin in the clinic. The death drive—which, for Freud, is exemplary of
the drive in general—names the point where both analysand and analyst encounter
something that remains radically unrepresentable; something that the analysand
is incapable of articulating either to him- or herself or to others. And it is
precisely at such a point that psychoanalysis discovers its object and most
far-reaching vocation. In this sense, psychoanalysis is inherently
anti-philosophical. Nonetheless, many philosophers have taken an interest in
Freud’s theory precisely because of its rejection of the philosophical
standpoint. Most of them simply reclaim Freud for philosophy by upholding his
rejection of philosophy as the consummate philosophical act. In this respect,
the work of Jacques Derrida is an exception. Rather than merely appropriating
psychoanalytic concepts for philosophy, he considers that psychoanalysis is
unintelligible—if not historically meaningless—if it is extracted from the
limits that it sets upon itself. This lecture presents the way in which
Derrida’s reading of Beyond the Pleasure
Principle seeks to respect these limits to examine the consequences of this
respect within Derrida’s approach to the politics of destruction.
Steven Miller lehrt im Sommersemester 2010 als Fulbright-Freud
Visiting Lecturer of Psychoanalysis an der Universität Wien. Er ist Assistant
Professor an der Fakultät für Englisch an der State University of New York in Buffalo.
Kunst und Deutung
Podiumsdiskussion
Zu den Layout-Strategien des
Internationalen Psychoanalytischen Verlages
(1919–1938)
Vortrag von Christof Windgätter
Mittwoch, 21. April 2010, 19:00 Uhr
Sigmund Freud Museum
21. April 2010, 19:00 Uhr
Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
Eintritt frei, Anmeldung erbeten: office@freud-museum.at bzw. 01-319 15 96-11
Im Unterschied zur Ideengeschichte der Psychoanalyse sind deren materiale
Voraussetzungen lange Zeit ohne gesonderte Aufmerksamkeit geblieben.
Dass man dabei keineswegs nur an soziale, technische oder politische Aspekte
denken muss, hat Lydia Marinelli in ihren wegweisenden Arbeiten über die Institutionalisierungsgeschichte
des Internationalen Psychoanalytischen Verlages
gezeigt. Der Vortrag greift diese Perspektive auf, um sie medientheoretisch zu
ergänzen und zu erweitern.
Die These ist, dass der Verlag nicht nur ein wesentlicher Motor für die ›Kanonisierung‹
der frühen Psychoanalyse gewesen ist, sondern darüber hinaus auch
in paradigmatischer Weise die Einführung von Markt- und Markenbildungen
in wissenschaftliche Arbeitsprozesse anzeigt. Als Naming, Branding, Corporate
Design oder Labelling stellen sie seither und bis heute prägende Eigenschaften
des Wissenschaftsbetriebes dar. Grundlage dieser Überlegungen sind vor allem
die Verlagsbestände des Sigmund Freud Museums, in die der Vortrag einen
Einblick gewährt.
Eine Veranstaltung der Sigmund Freud Privatstiftung
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde des Sigmund Freud Museums
Kunst und Deutung
Podiumsdiskussion
15. April 2010, 19:00 Uhr
Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
Teilnehmer:
Peter Pakesch
(Direktor des Universalmuseums Joanneum, Graz)
Prof. Dr. Rainer Metzger
(Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Kunstakademie Karlsruhe)
Dr. Stephan Rudas
(Psychotherapeut und Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Wien)
Dr. Hans-Otto Thomashoff
(Psychiater, Psychotherapeut, Psychoanalytiker und Kunsthistoriker, Wien)
Anmeldung erwünscht: office@freud-museum.at bzw. 01-319 15 96-11
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Ausstellung „Madness & Modernity. Kunst und Wahn in Wien um 1900“ im Wien Museum und in Zusammenarbeit mit diesem statt. Im Zentrum der Veranstaltung stehen eine analytische und eine rezeptions- und wirkungsästhetische Frage: Wie und in welchem Ausmaß kann Kunst in der Therapie eingesetzt werden? Was geschieht, wenn wir Kunst deuten?
Die Impulsreferate der Teilnehmer vermitteln Einblicke in die psychotherapeutische Praxis und stellen neurowissenschaftliche Ansätze zum Kunstverständnis sowie kunst- und kulturgeschichtliche Beiträge zur Erforschung
der (Be-)Deutung in der Kunst vor. In der anschließenden gemeinsamen Diskussion sollen auch produktionsästhetische Fragen erörtert und insbesondere der Geniebegriff sowie der Mythos vom Zusammenhang von Genialität und Wahnsinn auf den Prüfstand gestellt werden. Denn trotz des Wissens um die gewichtige Bedeutung des gesellschaftspolitischen, kulturellen und historischen Kontextes für künstlerisches Schaffen wird die Vorstellung vom Künstler auch heute noch vom Geniebegriff, wie er sich zu Goethes Zeit formiert hatte, geprägt; besonders im alltäglichen Sprachgebrauch und der medialen Kommunikation ist der Geniebegriff noch weit verbreitet.
Eine Veranstaltung der Sigmund Freud Privatstiftung in Kooperation mit dem Wien Museum
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde des Sigmund Freud Museums
NÄHE VERBOT ORDNUNG - Genealogie im Umbruch
Internationale Tagung
Die interdisziplinäre Frühjahrstagung 2010 der Sigmund
Freud Privatstiftung
vom 25.-27.3.2010 beleuchtet die Umbrüche in den Familien-
und
Verwandtschaftskonstruktionen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Programm
Donnerstag, 25.3.2010
Atrium der Österreichischen Beamtenversicherung VVG, Grillparzerstraße
14, 1010 Wien
19:00
|
Begrüßung:
|
Karl Heinz Setinek, stv. Vorstandsvorsitzender ÖBV
Inge
Scholz-Strasser,
Vorstandsvorsitzende Sigmund Freud Privatstiftung
|
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Eröffnung: |
Peter Seitz, Abteilungsleiter Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung |
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Einleitung: |
Irene Berkel, Akademie der bildenden
Künste Bio (PDF)
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Festvortrag: |
John
Borneman, Princeton University, USA:
Intimität und das „intersubjektive Dritte“
in syrischen Begegnungen Bio/Abstract (PDF)
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Freitag, 26.3.2010
Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
14:00
– 16:00
|
Moderation: Andrea B. Braidt, Universität Wien Bio (PDF)
|
| 14:00 |
Johannes Huber, Universität Wien
„Ich will ein Kind aber keinen Mann“. Die
Neucodierung von Nähe durch die Reproduktionsmedizin Bio/Abstract (PDF) |
| 15:00 |
Michi Knecht, Humboldt- Universität zu Berlin
Vom Stammbaum zum Gebüsch? Spätmoderne Genealogien in der Perspektive gegenwärtiger Verwandtschaftsethnologie Bio/Abstract (PDF)
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| 16:30
– 18:30 |
Moderation: Daniela Finzi, Sigmund Freud Privatstiftung Bio (PDF)
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16:30
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Karola Brede, Goethe-Universität,
Frankfurt am Main
Kollektives
Tötungsverbot und unbewusstes Tötungstabu: Überlegungen
zu Jonathan Littells Die Wohlgesinnten Bio/Abstract (PDF)
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| 17:30 |
Martin Treml, Zentrum für
Literaturforschung, Berlin
Der Familienroman des Mythos. Freud und die
Heroen Griechenlands, Israels, Roms Bio/Abstract (PDF)
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19:00 - 20:00
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Moderation: Irene Berkel, Akademie der bildenden Künste, Wien
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19:00
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Wilhelm Brüggen, Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse
Ödipus,
das Grauen der Sphinx und die Schrecken der Freiheit Bio/Abstract (PDF)
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Samstag, 27.3.2010
Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
10:30
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Filmvorführung Frozen Angels, Dokumentarfilm, D/USA, 2005
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Abschlussdiskussion |
Einladung (PDF)
Über die Tagung
In seiner Subjekt- und Kulturtheorie erklärt Freud den
Ödipuskomplex und die Anerkennung des Inzesttabus als Gesetz des Vaters zur Bedingung
von Genealogie und Kultur. Diese patrilineare Konstruktion von Genealogie und
ihre psychischen Bindungskräfte, die die soziale Organisation der Moderne
stabilisierten, sind heute brüchig. Die heterosexuell-generative Verfassung
unserer Gesellschaft ist einem grundlegenden Transformationsprozess
unterworfen, der in der wachsenden Gleichberechtigung der Geschlechter, der
Trennung und Verselbständigung von Sexualität und Fortpflanzung, der
Anerkennung nicht-reproduktiver sexueller Orientierungen, dem Einsatz
postsexueller Reproduktionstechniken und der Vielfalt neuer Lebensformen zutage
tritt. Durch den Abbau von Verbotsinstanzen verändert sich die Psychodynamik im
Verhältnis von Eltern und Nachkommen, Erwachsenen und Kindern, sodass der
Unterschied zwischen den Generationen neu codiert, Rollen, Identifizierungen
und Grenzen der Intimität neu vermessen werden.
Auf der Tagung wird der bislang wenig theoretisierten
Entwicklung unter anthropologischen, ethnologischen, medizinischen,
soziologischen, psychoanalytischen, religions- und kulturwissenschaftlichen
Gesichtspunkten nachgegangen und seine emanzipatorische Seite diskutiert. Mit
einem Dokumentarfilm über die Reproduktionsindustrie in Kalifornien und der
abschließenden Diskussion endet die Tagung .
Im Rahmen der Konferenz wird die
Installation Identität/Genotyp/Phaenotyp von Gabriele Seethaler (in
Zusammenarbeit mit Franz Neuhuber, Renald Deppe und galerie Heike Curtze) in der Lounge des
Sigmund Freud Museums gezeigt. Flyer (JPEG)
Mehr zur Installation: http://www.gabrieleseethaler.com/de/index/project/id/21
Konzeption: Irene Berkel, Religions- und
Kulturwissenschaftlerin, Akademie der bildenden Künste, Wien
Den Festvortrag zur Eröffnung am 25. März hält John
Borneman, Professor für Anthropologie an der Princeton University.
TeilnehmerInnen:
John Borneman, Princeton University
Karola Brede, Goethe-Universität Frankfurt
Wilhelm Brüggen,
Berliner Institut für Psychotherapie und
Psychoanalyse
Johannes Huber, Universität Wien
Michi Knecht, Humboldt-Universität zu Berlin
Martin Treml, Zentrum für Literaturforschung, Berlin
Tagungsorte:
Festvortrag 25.3. Atrium der
Österreichischen Beamtenversicherung ÖBV, Grillparzerstraße 14, 1010 Wien
Tagung 26. und 27.3. Sigmund Freud
Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
Anmeldung: office@freud-museum.at
Die Macht der Monotheismen - Psychoanalyse und Religionen
Programm
Veranstaltungsort:
Atrium der Österreichischen Beamtenversicherung ÖBV,
Grillparzerstraße 14, 1010 Wien
EINLADUNG (PDF)
Donnerstag,
29.10.2009: Eröffnung
19:00 Begrüßung: Josef Trawöger
Vorstandsvorsitzender
Österreichische Beamtenversicherung VVG
Eröffnung: Peter
Seitz
Abteilungsleiter
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Einleitung: Inge
Scholz-Strasser
Vorstandsvorsitzende Sigmund
Freud Privatstiftung
Festvortrag Julia Kristeva Bio (PDF):
"The Force of Monotheism Confronting the Need to Believe"
In englischer Sprache
Moderation: Wolfgang
Müller-Funk, Universität Wien
Anschließend Cocktailempfang im
Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses
Freitag,
30.10.2009: CHRISTENDOM – JUDAISM – FREUD
Vormittag: Geschlossene Gruppensitzung im Sigmund
Freud Museum
14:30 Moshe Zuckermann, Tel Aviv University
“Freud’s
Conception of Religion – Atheism, Emancipation and Futility” Abstract+Bio (PDF)
Respondenz: Vivian Liska Bio (PDF), Universität Antwerpen
15:30 Felix
de Mendelssohn, Sigmund Freud PrivatUniversität, Wien
“Many
dark emotional forces .... but also a clear consciousness of the same internal
psychic structure..... “
- Freud's Creation and the Jewish Tradition Abstract+Bio (PDF)
Respondenz: Hans-Otto Thomashoff Abstract+Bio (PDF),
World Psychiatric Association
17:00 Wolfgang Müller-Funk, Universität Wien
“Murder and Monotheism: A Detective
Story in Close Reading” Abstract+Bio (PDF)
Respondenz: Isolde Charim Bio (PDF),
Universität Wien
Moderation: Cornelius
Hell Bio (PDF), Literaturkritiker und Übersetzer
Samstag,
31.10.2009 Ritual-Sign
10:00 Joel Whitebook Bio (PDF), Columbia University, New York
“Monotheism and Repudiation of
Femininity”
10:30 Fethi
Benslama, Universität Paris-Diderot-Paris7
“Islam
et Psychanalyse” (mit Übersetzung ins Englische) Abstract+Bio (PDF)
11:15 Gohar
Homayounpour, Beheshti University, Teheran
“The
Couch & the Chador. The interpretation of the Chador as Sign“ Abstract+Bio (PDF)
Moderation: Wolfgang Müller-Funk
12:00 Sudhir Kakar, Psychoanalytiker, Goa
“Psychoanalysis, Monotheism and Imagination: A View from India” Abstract+Bio (PDF)
Respondenz: Karl Baier Bio (PDF), Universität
Wien
Moderation: Inge Scholz-Strasser, Sigmund Freud
Privatstiftung
15:00 Lesung in deutscher Sprache
Peter Henisch Bio (PDF): „Der verirrte Messias“
Anschließend
im Gespräch mit Adolf Holl
16:30 Podiumsdiskussion in deutscher Sprache
„Dialog
und Monolog“
TeilnehmerInnen:
Susanne Heine Bio (PDF), Sudhir Kakar, Moshe
Zuckermann
Moderation: Johannes Kaup, Ö1
Eine Veranstaltung der Sigmund Freud Privatstiftung
und der Sigmund Freud PrivatUniversität mit Unterstützung der Österreichischen
Beamtenversicherung VVG
Programmkomitee: Wolfgang Müller-Funk, Felix de
Mendelssohn, Inge Scholz-Strasser
Freud's Mexican Antiquities - Psychoanalysis and Human Sacrifice
Lecture by Rubén Gallo (Fulbright-Freud Visiting Lecturer of Psychoanalysis)
in english language
December 2, 2009, 7 p.m., Sigmund Freud Museum
Freud was an avid collector and over
his life he acquired over 2,000 antiquities from around the world. In recent
years the Greek, Roman, and Egyptian pieces in the collection have received
much scholarly attention and have led to exhibitions and publications. But the
collection also includes a handful of pieces from Latin America: a Peruvian
Moche figure and two objects from pre-Columbian Mexico – one of which forms
part of the permanent collection at the Sigmund Freud Museum in Vienna. What do
these objects tell us about Freud as collector of world cultures? How do they
relate to the psychoanalytic theory of the development of civilization? What is
their relation to the Mediterranean objects that make up the bulk of the
collection? What do they tell us about the politics of collecting? Before his
death in 2003, Edward Said published a little book, Freud and the non-European,
on the question of how the Freudian worldview could account for non-European
cultures. Following this line of thought, Rubén Gallo will use Freud’s Mexican
antiquities as a point of departure to explore the psychoanalytic view of
pre-Columbian Mexico – a culture that fascinated scholars of Freud’s
generation, from Walter Benjamin to Georges Bataille.
Rubén
Gallo, Director
of the Program in Latin American Studies at Princeton University, is
the 2009 Freud-Fulbright Scholar of Psychoanalysis. He is the author of Freud’s Mexico: into the Wilds of
Psychoanalysis (forthcoming from the MIT Press), a study of Freud’s
relation to Mexico. His other publications in English include Mexican Modernity: the Avant-Garde and the
Technological Revolution (MIT, Winner of the Katherine Singer Kovacs Prize,
2005), New Tendencies in Mexican Art
(Palgrave, 2004), and The Mexico City
Reader (2004), which has been translated into French and Spanish.
On Freud’s Mexico:…a very different picture of Freud emerges
from this book: a Freud who spoke Spanish, collected Mexican antiquities and
Mexican books, had Mexican dreams, and corresponded with his Mexican disciples.
Freud’s Mexico will lead readers into the wilds of psychoanalysis.
In Cooperation with the Fulbright Commission und Instituto Cervantes Viena
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Erinnerungsreste, Lesestörungen - aus der Sammlung des Sigmund Freud Museums
Archivpräsentation aus der Sammlung mit Handschriften, Bildern und persönlichen Gegenständen sowie Dokumenten zur Geschichte und Entwicklung der Psychoanalyse mehr...
Land der Immobilität. Migration und Flucht sowjetischer Juden. Vladimir Vertlib liest aus seinen Texten. Moderation: Wolfgang Müller-Funk. Im Rahmen des Workshops "Die Reisen der Freudes: Visuelle und interkulturelle Erfahrungsgeschichten". 22.3. 2012, 19 Uhr im Sigmund Freud Museum Veranstaltungen
XXXVIII. Sigmund Freud Vorlesung. Siri Hustvedt:Freud's Playground: Some Thoughts on the Art and Science of Subjectivity and Intersubjectivity". Moderation: Andrea Bronner. Oesterreichische Nationalbank, 6. Mai 2011, 18:00 Uhr mehr...
2012: Peter Bieri:
Sich erkennen durch erzählen
6. Mai 2012
Sigmund Freud Vorlesung...
2011: Siri Hustvedt:
Freud's Playground: Some Thoughts on the Art and Science of Subjectivity and
Intersubjectivity
6. Mai 2011, 18 Uhr, Oesterreichische Nationalbank
Sigmund Freud Vorlesung...
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